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Radrennen im Kurpark
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Radrennen im Kurpark

Kurpark-Rennen

Fünfzig rasante Runden

Alessandro Petacchi und Tony Martin: Große Namen sind beim 32. Radrennen „Rund um den Kurpark“ dabei. Doch neben den Top-Fahrern bekommt auch der Nachwuchs seine Chance.

Von Anton J. Seib

Vor einer Woche ging die Tour de France zu Ende, einige der großen Stars sind am Sonntag am Start bei der 32. Auflage des Radrennens „Rund um den Kurpark“. Allen voran der Vorjahressieger, das italienische Sprint-As Alessandro Petacchi sowie die große deutsche Hoffnung und Gewinner des Tour-Zeitfahrens in Grenoble, Tony Martin aus Eschborn. Weitere bekannte Namen sind Danilo Hondo, der ebenso bei der Frankreich-Rundfahrt dabei war wie der Bocholter Marcel Sieberg. Schließlich konnte der RSC auch den Olympiasieger von 2004, Luke Roberts (Australien), verpflichten.

Das Profirennen über 50 Runden à 1,6 Kilometer ist zwar das Zugpferd, doch der Ausrichter RSC Bad Homburg will vor allem dem Nachwuchs Gelegenheit geben, seinen Sport auszuüben. „Es gibt immer weniger Rennen für Nachwuchsfahrer in Hessen. Wenn der Radsport in Deutschland eine Chance haben soll, brauchen wir solche Veranstaltungen“, sagt RSC-Vorsitzender Uwe Janovszki. Und auch Stadtrat Peter Vollrath-Kühne (FDP) freut sich über den gelungenen Mix von „absoluter Weltklasse bis zum Jedermann-Fahrer“. Die Stadt Bad Homburg ist traditionell Veranstalter des inzwischen zum heimlichen Klassiker avancierten Kurpark-Rennens.

Zusammengestellt hat das Fahrerfeld der Elite der Sportliche Leiter Peter Rohracker, ein RSC-Eigengewächs, das bestens in der internationalen Radsport-Szene vernetzt ist. „Das Rennen hat einen guten Ruf, die Fahrer lieben die Atmosphäre, die gute Organisation“, so Rohracker. „Ich musste diesmal gar keinen Kontakt zu Petacchi suchen, er hat mich von sich aus angesprochen, weil ihm das Rennen vergangenes Jahr so gut gefallen hat.“ Und dass trotz der Konkurrenz-Veranstaltung in Bochum, bei der es Punkte für die Weltrangliste zu holen gibt, 70 Rennfahrer aus sieben Nationen gemeldet haben, macht den Sportlichen Leiter ein wenig stolz.

Inzwischen gibt es kein Radsportereignis, bei dem nicht auch das Thema Doping angesprochen wird. Da kommen auch die Bad Homburger Verantwortlichen nicht herum. Für Sonntag hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) Dopingkontrollen angeordnet. Auch das zeige, wie wichtig das Rennen im BDR-Kalender geworden sei, so Rohracker. „Sollte bei uns etwas ruchbar werden, gehen wir mit allen uns verfügbaren Mitteln dagegen vor“, stellt das RSC-Urgestein Horst Freund klar.

Bei den vielen Nachwuchsfahrern, Jedermännern und -frauen spielt Doping hoffentlich keine Rolle. Bislang haben in diesen Kategorien 230 Fahrer gemeldet. Sie starten in neun Altersklassen. Der erste Startschuss fällt um 8.15 Uhr, die Profis gehen ihre 80 Kilometer gegen 14 Uhr an.

Während der Rennen sind die Promenade, Schwedenpfad, Paul-Ehrlich-Weg und Kisseleffstraße gesperrt. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet, auch die Busse können ihre angestammten Haltestellen nicht anfahren. Die Umleitungen sind ausgewiesen.

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