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SPD will Kita-Gebühren abschaffen

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Mit der Forderung nach mehr Lebensqualität vor allem auch für ältere Mitbürger, bezahlbaren Wohnraum, Stärkung der Stadtteile, kostenlose Kinderbetreuung, Erhalt der Jugendzentren und Rückkauf des Stromnetzes zieht die Friedrichsdorfer SPD in den Kommunalwahlkampf. Die Mitglieder haben das 19-seitige Papier einstimmig verabschiedet.

Von Anton J. Seib

Auch wenn die SPD im Stadtparlament derzeit nur noch eine Nebenrolle spielt, reklamiert die Partei doch einige Errungenschaften der vergangen Jahre für sich. Das gelte vor allem für das neue Einkaufszentrum auf dem Milupa-Gelände, bei dessen Planung zentrale Forderungen der SPD wie Begrenzung der Einkaufsfläche berücksichtigt worden seien, so die SPD-Vorsitzende Birgit Brigl.

Wohnungsbau ja, aber nicht um jeden Preis – so lautet das Credo der SPD. Deshalb spricht sich die Partei gegen die Bebauung am Petterweiler Holzweg aus. Die Grünfläche solle als Naherholungsgebiet erhalten werden. Um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, soll eine Lärmschutzwand entlang der A 5 gebaut werden.

Breiten Raum nimmt die Kinder- und Jugendpolitik ein. Ziel ist ein stufenweiser Abbau der Kindergartengebühren, der Ausbau von Frühförderung und Horten sowie flexiblere Betreuungsangebote. Die dezentralen Jugendzentren sollen erhalten bleiben. Vor allem sprechen sich die Sozialdemokraten gegen den Verkauf des Köpperner Jugendzentrums in der Teichmühle aus.

Angebote für Ältere

Für die älteren Mitbürger wünscht sich die SPD leicht erreichbare Treffpunkte in allen Stadtteilen, ein möglichst barrierefreies Wohnumfeld, die Förderung alternativer Wohnformen und mehr altengerechte Bildungsangebote. Mit Blick auf die Klimadebatte fordert die SPD mehr Einsatz regenerativer Energie. Beim Neubau städtischer Gebäude müsse der Passivhausstandard eingehalten werden. Die Stadtwerke sollten gemeinsam mit weiteren Partnern zum Energieanbieter umgewandelt werden.

Schließlich setzt sich die SPD auch für den Rückkauf des Stromnetzes ein – ebenfalls zusammen mit Nachbarstädten. Das sei wirtschaftlich interessant und stärke den Einfluss der Stadt auf die kommunale Energiepolitik.

Das komplette Programm unter www.spd-friedrichsdorf.de

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