Hochtaunus

Wasser wird knapp

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Nach Oberursel und Kronberg schlagen weitere Kommunen Alarm und fordern ihre Bürger auf, Wasser zu sparen.

Nach Oberursel und Kronberg haben am Mittwoch weitere Städte im Hochtaunuskreis vor einem Wassernotstand gewarnt und ihre Bürger aufgefordert, sparsamer mit dem kostbaren Nass umzugehen.

In Friedrichsdorf sind bereits die öffentlichen Zierbrunnen außer Betrieb; außerdem haben sich die Sportvereine verpflichtet, ihre Plätze weniger häufig zu wässern. Der Betriebsleiter der Stadtwerke, Andreas Atzbach, fordert darüber hinaus die Bevölkerung auf, lediglich Neuanpflanzungen zu gießen und private Schwimmbecken nicht mehr zu befüllen. Sollte das trockene und heiße Wetter sich fortsetzen, sei die Wasserversorgung in Friedrichsdorf gefährdet, warnt Atzbach.

Ähnlich sieht die Lage in Steinbach aus. Der Verbrauch sei 30 Prozent höher als üblich, teilen die Stadtwerke Oberursel als zuständiger Versorger mit. Steinbach verfüge über keine eigenen Gewinnungsanlagen und sei gänzlich auf Fremdbezug angewiesen. Angesichts der herrschenden Witterung sei jedoch offen, wie lange der noch uneingeschränkt möglich sei. Die Bürger sollen deshalb Wasser nur noch zum menschlichen Gebrauch nutzen.

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