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Überflutung und Unfall

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Wehr im Dauereinsatz

Friedrichsdorf - Viel zu tun gab es am Wochenende für die Friedrichsdorfer Feuerwehrwehren. „Durch Überspannungen nach Blitzeinschlägen und sintflutartigen Regenfällen wurden eine Tiefgarage und der Tulpenweg überschwemmt, eine Brandmeldeanlage ausgelöst, und auf der A 5 kam es zu einem Verkehrsunfall“, berichtete Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb.

Die Einsatzfolge begann in der Nacht zu Samstag um 3.45 Uhr. Die Brandmeldeanlage des Waldkrankenhauses hatte nach einem heftigen Gewitter ausgelöst. Als Ursache wurde eine Überspannung im Brandmeldesystem aufgrund des heftigen Gewitters festgestellt.

Parallel zu dem Einsatz in Köppern wurde aus dem Tulpenweg in Seulberg „Land unter“ gemeldet. Die komplette Straße war überschwemmt und der Lichtschacht eines Hauses vollgelaufen. Um 5 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Waldkrankenhauses abermals aus. Grund: wieder Überspannung.

Gegen 8.50 Uhr ging es auf die A 5: Der Fahrer eines Ford Mustang hatte auf regennasser Fahrbahn zu stark beschleunigt. Sein Fahrzeug landete in der Betonabtrennung zur Gegenfahrbahn. Nach Schätzung der Polizei rund 30 000 Euro Sachschaden und zwei Verletzte. Die Beifahrerin kam ins Krankenhaus.

Nun wurde die Wehr Burgholzhausen zum arbeitsintensivsten Einsatz am Wochenende gerufen. In Burgholzhausen war eine 500 Quadratmeter große Tiefgarage mitsamt Aufzugschacht vollgelaufen. Die Laubgitter vor dem Kanaleinlauf waren verstopft. Diverse Fahrzeuge standen im Wasser. Knapp 200 000 Liter Wasser mussten mit Pumpen und Wassersaugern beseitigt werden.

Zu guter Letzt machte am Samstagnachmittag noch eine Notfalltüröffnung das Eingreifen der Wehr Mitte erforderlich: Es hatte einen medizinischen Notfall gegeben. ahi

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