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Der Osterspaziergang auf einem Ei - wo sonst?
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Der Osterspaziergang auf einem Ei - wo sonst?

Friedrichsdorf Seulberger Heimatmuseum

Ei mit Kolumbus

Eine Kalligraphie-Ausstellung im Seulberger Heimatmuseum zeigt, dass die ganze Welt Platz auf einem Ei hat und dass es durchaus auch Weihnachtseier gibt.

Die ganze Welt auf einem einzigen Ei? Kein Problem, es muss nicht mal groß sei. Trotzdem verwendet die Kalligraphin Roma Fromme-Monsees für solche Arbeiten gerne ein Straußenei. Das kann sogar das des Kolumbus sein. 1992 zur Erinnerung an die Amerika-Reise des Weltentdeckers malte und schrieb die geborene Südafrikanerin die Reise des Seemanns zum ersten Mal auf ein einziges Ei. Ein Kolumbus-Ei steht nun in einer Vitrine im Seulberger Heimatmuseum neben der Weltkugel in einem ungewöhnlich langgezogenen Gänseei oder seinem Pendant auf einen komplett runden Hühnerei.

Das Runde ist das Markenzeichen der lebhaften Künstlerin, die in Hatzfeld lebt und dort eine Schreibschule und ein kleines Schriftmuseum betreibt. Über 120 Schriften kann die Mittfünfzigerin auswendig, ihre Lieblingslettern sind die barocken, ihr Lieblingsmalgrund das Ei. Es sei nicht leicht, auf so einem Untergrund zu schreiben, die Buchstaben müssten erkennbar und in einer Linie sein, sie tanzten auf dem Ei, sagt die Schreiberin, diese „Leinwand“ sei nun mal dreidimensional.

Auftrag von Kirchen

Fromme-Monsees‘ Themen sind der Friede und der Glaube – aber nicht ein bestimmter. Ein ganzes Vaterunser passt auf ein Wellensittich-Ei, man glaubt es kaum. Viele Aufträge für die Architektin kommen aus dem kirchlichen Leben, ein prachtvoll goldenes Weihnachtsevangelium im Seulberger Museum zeugt davon.

Begonnen hat Fromme mit schwarzen Eiern, dann kam Weiß dazu und Gold, dann auch Blau und Rot. Rot passt zu ihren Weihnachtseiern, die man sich – jawoll – an den Tannenbaum hängen kann, Symbole des Lebens. In Seulberg malt Fromme auch und verkauft ihre Pretiosen. rhea

Eröffnung am 26.1., 15 bis 17 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 17. April.

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