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Weg frei für neue Sporthalle

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Von: Fabian Böker

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Die Sporthalle der GaG bekommt einen Anbau, den dann die SGK Bad Homburg hauptsächlich nutzt.
Die Sporthalle der GaG bekommt einen Anbau, den dann die SGK Bad Homburg hauptsächlich nutzt. © Michael Schick

Der Weg für die neue Sporthalle ist nun frei. Eine Übereinkunft zwischen dem Hochtaunuskreis und der SGK ist getroffen. Die SGK Bad Homburg trägt die Betriebs- und Unterhaltungskosten der neuen Halle.

Ein letzter Schritt hat noch gefehlt, nun steht dem Neubau einer Sporthalle für die SGK Bad Homburg nichts mehr im Wege: Der Kreisausschuss hat grünes Licht für den Anbau an eine bestehende Halle auf dem Gelände der Bad Homburger Gesamtschule am Gluckenstein (GaG) gegeben. Damit einher gehen nicht nur Vorteile für den Sportverein, sondern auch für die benachbarte Schule und den Vereinssport in der Stadt an sich.

Kernstück der Vereinbarung ist ein Vertrag zwischen dem Hochtaunuskreis und dem Verein über die unentgeltliche Überlassung eines Grundstücks. Dieses liegt auf dem Gelände der Schule und gehört dem Kreis. Die SGK Bad Homburg trägt die Betriebs- und Unterhaltungskosten der neuen Halle.

Mit der Übereinkunft von Kreis und SGK „kann nun der langersehnte Wunsch, eine vereinseigene Sporthalleneinheit zu errichten, umgesetzt werden“, so Landrat Ulrich Krebs (CDU), der in die Gespräche federführend involviert war.

Uwe Kraft (CDU), Erster Kreisbeigeordneter, betont die gute Zusammenarbeit von Kreis, Stadt und Verein, die sich für den Neubau eingesetzt und das Anliegen „an den verschiedensten Stellen“ unterstützt hätten.

Der nun endgültig auf den Weg gebrachte Neubau sorgt derweil nicht nur bei der SGK Bad Homburg für Freude. Er sei gut „für den Sport insgesamt in der Stadt“, sagt Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU). „Mit der neuen Hallen werden zusätzliche Raumkapazitäten geschaffen, von denen auch andere Bad Homburger Sportvereine profitieren.“

Bislang mussten die Turner der SGK andere Hallen der Stadt nutzen, um zu trainieren. Vor allem in den Sporthallen der Ketteler-Francke-Schule und der nahen GaG war die Abteilung regelmäßig zu Gast.

Diese Zeiten können nun anderweitig belegt werden. So nutzte die SGK immer ein spezielles Segment der GaG-Halle. Künftig soll es andersherum laufen: Teil des Vertrages zwischen Stadt und Verein sei es, dass nicht genutzte Hallenzeiten im Neubau auch der Schule zur Verfügung gestellt werden, erklärt Uwe Kraft.

Zudem ist schon jetzt beschlossen, dass der Trainingsbetrieb in der neuen Halle von 8 bis 22 Uhr stattfinden wird. Dabei soll die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Kindergärten und Kindertagesstätten geprüft werden.

Für die SGK, die im vergangenen Jahr ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert hat, dürfte die Entscheidung des Kreisausschusses wie ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk sein. Am 17. März haben die Mitglieder des Vereins dem Projekt und der Vereinbarung ihre Zustimmung erteilt. Nun sind alle zufrieden.

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