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Frauenhaus-Projekt im Hochtaunus wird erweitert

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Wenn Frauen bereit sind, außerhalb des Frauenhauses zu leben, wird diese Eigenständigkeit vorbereitet und begleitet.

Die Taunus-Dienste bieten zusammen mit dem AWO-Frauenhaus „Lotte Lembke“ in Bad Homburg einen Kurs für Frauen an, der sie aus ihrem Leben im Frauenhaus heraus wieder stabilisiert und fit für den Arbeitsmarkt sowie ein Leben jenseits des Frauenhauses machen will. In Oberursel soll bald ein ähnliches Projekt starten.

Die Frauen erhalten im Frauenhaus intensive sozialpädagogische und psychologische Begleitung, um ihre Traumata zu verarbeiten. Ziel ist es, die Frauen und ihre Kinder sowohl psychisch als auch sozial zu stabilisieren. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt an: Wenn die Frauen bereit sind, außerhalb des Frauenhauses zu leben, wird diese Eigenständigkeit vorbereitet und begleitet. Ziel des Projekts ist es, den Frauen zu helfen, berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Das Projekt fördert die soziale Kontaktaufnahme der Frauen und eine Stabilisierung der Alltagsstruktur. Thema ist auch das Selbstwertgefühl der Frauen. Die Frauen werden mit Praktika und Probetätigkeiten an den Arbeitsmarkt herangeführt.

Das Programm hat im vergangenen Herbst begonnen, läuft etwa sechs Monate und kann bei Bedarf auch verlängert werden. Derzeit nehmen sechs Frauen teil.

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