Opel-Zoo

Flusspferd-Freunde müssen länger warten

  • schließen

Zoo-Umbau geht nur Schritt für Schritt.

Die Pläne für die neue Nashornanlage bedeuten gleichzeitig, dass die Besucher noch einige Jahre länger auf die Rückkehr von Flusspferden in den Opel-Zoo warten müssen. „Wir können immer nur Schritt für Schritt vorgehen“, bedauert Direktor Thomas Kauffels. Auf 20 bis 25 Millionen Euro kalkuliert er die Kosten für ein neues Flusspferdgehege. Nun gilt es aber erst einmal, die zehn bis zwölf Millionen für die Nashörner zusammenzubekommen.

Immerhin ist es dem Tiergehege, das ohne öffentliche Förderung auskommen muss, in den vergangenen Jahren bereits gelungen, mehrere Großprojekte zu stemmen. So konnte 2013 die für den Opel-Zoo wohl wichtigste Anlage für die Afrikanischen Elefanten nach umfangreichem Umbau wiedereröffnet werden. 13,7 Millionen Euro hat das gekostet, den drei dort lebenden Dickhäutern stehen seitdem insgesamt 7700 Quadratmeter Freifläche und ein modernes Elefantenhaus zur Verfügung. Möglich wurde das unter anderem durch Privatspenden, auch die Stadt Eschborn steuerte eine Million Euro bei.

Sechs Millionen Euro hatte die Gestaltung der Afrika-Savanne gekostet, die 2006 eröffnet worden war. Dort tummeln sich auf 10 000 Quadratmetern Giraffen, Zebras, Gnus und Impala-Antilopen. Die Besucher können zudem im Giraffenhaus den langen Tieren auf Augenhöhe begegnen.

Für das laufende Jahr sind einige kleinere Investitionen geplant. So soll demnächst eine Anlage für Hirscheber eröffnet werden. Anschließend entsteht ein begehbares Gehege für Kattas und Varis, zwei Halbaffenarten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare