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Mit 200 Metern Schwimmen beginnt der Triathlon.
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Mit 200 Metern Schwimmen beginnt der Triathlon.

Mini-Triathlon

Finisher und wahre Sieger

500 Sportler starten beim Gesundheitswochen-Triathlon in Bad Homburg. Einen Ironman müssen sie dabei aber nicht absolvieren.

Von Anton J. Seib

Zweihundert Meter Schwimmen, zwölf Kilometer Radfahren und drei Kilometer Laufen, das waren die Distanzen des 7. Gesundheitswochen-Triathlons. Lorenz und Jonathan Huck war das anscheinend nicht genug. Vater und Sohn drehten ihre Laufrunden nicht auf der vorgesehenen kleinen Schleife im Kurpark, sondern drehten drei große Runden und damit rund zwei Kilometer mehr als verlangt. „Ich dachte, wir müssten jedes Mal wieder zurück am Ziel vorbei. Jetzt sind wir die wahren Sieger“, sagt der Vater und lacht über das Missgeschick.

Rund 500 Männer und Frauen, Jungen und Mädchen haben das Angebot des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius angenommen, ihre Kräfte mit anderen Hobbysportlern zu messen – allerdings ohne Zeitmessung. „Der Spaß und der Gesundheitsaspekt stehen im Vordergrund“, so Veranstaltungsleiterin Daniela Hegemann. Ganz so, wie es bei der ersten Auflage gedacht war. Fresenius veranstaltet alle zwei Jahre eine Gesundheitswoche im Kurhaus. „Gesundheit und Bewegung gehören zusammen, so war die Idee zum Triathlon geboren“, so Hegemann.

Der Wind wehte noch etwas frisch, als gestern Morgen die ersten Sportler im Seedammbad die Schwimmstrecke angingen. Auf dem Parkplatz vor dem Bad standen die Bikes bereit, anders als beim Ironman aber eher alltagstaugliche Räder, denn die Radstrecke führte hinauf in den Hardtwald, eine durchaus hügelige Strecke. „Aber schön, es war schattig“, erzählt der Steinbacher Paul Karnaus, der gemeinsam mit Kumpel Heiko Matthäy aus Oberstedten an den Start gegangen war. Langsamer als beim letzten Mal waren sie. „Zu faul gewesen, zu wenig trainiert“, so Heiko Matthäys knappe Begründung. Doch Belohnung muss sein. „Wir werden vermutlich ein Bierchen trinken“, kündigt er an.

Da waren andere noch auf der Strecke, die wie immer gut abgesichert war. „Vielen Dank, gut organisiert“, schnaufte ein Radler beim Wechsel auf die Laufstrecke den Helfern zu.

Per pedes durch den Park

Nach den zwölf Kilometern durch den Hardtwald mussten die Teilnehmer per pedes den Parcours durch den Park angehen. Flache Strecke, dafür aber eine immer höher stehende Sonne – da können drei Kilometer lang werden ... Doch der Zieleinlauf an der Orangerie entschädigt für die Strapazen. HR-Moderator Tim Brockmeier begrüßt die Athleten namentlich, muntert ein letztes Mal auf, eine Fotografin hält jeden im Bild fest. Bis auf Oliver Dörner. „Ich war beim Zielsprint offensichtlich zu schnell für den Auslöser“, sagt der 32-Jährige schmunzelnd. Also noch mal ran, mit Siegerpose. Auch damit nicht genug. Die knipsende Arbeitskollegin hatte ebenfalls den historischen Moment verpasst – Zieleinlauf zum Dritten. Und ab zum Pavillon, das Finisher-T-Shirt abholen. Urkunden gibt es übrigens auch. Die kann sich jeder Finisher per Internet von der Veranstalter-Homepage herunterladen.

Zu den Gewinnern des Triathlons gehören auch Bad Homburger Jugendliche. Denn auch in diesem Jahr geht ein Teil des Erlöses an die Bad Homburger Jugend- und Kinderförderung im Stadtteil (Juks). 2009 konnte der Verein damit seine Hausaufgabenhilfe ausbauen.

www.fresenius.de/triathlon

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