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Den gesamten Tag über waren die Feuerwehrleute auf dem Gestüt Erlenhof beschäftigt.

Bad Homburg

Brand auf Erlenhof: Feuerwehr zapft Teich an

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300 Einsatzkräfte dämmen den Brand auf einem Pferdegestüt in Bad Homburg-Dornholzhausen ein.

Sogar bis zu einem benachbarten Fischteich musste die Feuerwehr eine Leitung legen, um genug Wasser für die Löscharbeiten auf dem Erlenhof heranzuschaffen. Der Großbrand auf dem Gestüt in Bad Homburg-Dornholzhausen hielt am Donnerstag mehr als 300 Feuerwehrleute, Polizisten, Rettungskräfte und Helfer vom Technischen Hilfswerk in Atem.

Brandschützer aus dem gesamten Hochtaunuskreis seien im Einsatz gewesen, teilte Feuerwehrsprecher Norbert Fischer mit. Hinzu kamen die Berufsfeuerwehren aus Frankfurt und Offenbach. Vor allem Tankfahrzeuge waren gefragt. Auch die Infraserv-Werkfeuerwehr aus dem Industriepark in Frankfurt-Höchst war mit einem Spezialfahrzeug, das 20 000 Liter Wasser fasst, nach Bad Homburg gekommen.

Bewohner von Dornholzhausen hatten um 6.20 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Als diese auf dem Hof eintraf, waren Angehörige der Betreiberfamilie und Mitarbeiter des Gestüts bereits dabei, die Pferde aus dem Stall zu schaffen. Noch den gesamten Vormittag über rollte ein Einsatzfahrzeug nach dem anderen auf das weitläufige Gelände, die Löscharbeiten wurden bis in den Abend fortgesetzt.

„Das Feuer ist ein furchtbares Unglück, vor allem, dass dabei mehrere Pferde ums Leben gekommen sind, ist schrecklich“, kommentierte Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes das Ereignis. Zusammen mit Bürgermeister Meinhard Matern (beide CDU) hatte er sich bereits um acht Uhr vor Ort einen Überblick verschafft. Die Homburger Feuerwehren hätten mit ihren Kollegen aus Nachbarkommunen das Übergreifen auf andere Gebäude oder den Wald verhindert, lobte Matern.

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