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Neues Infozentrum an der Hohemark
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Neues Infozentrum an der Hohemark

Taunus-Informationszentrum

Falsches Konzept am richtigen Ort

Die Umweltverbände Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) im Hochtaunuskreis haben die Konzeption und Umweltstandards beim Bau des Taunus-Informationszentrums (TIZ) massiv kritisiert.

Unter der Überschrift „Als Naturparkzentrum gestartet – als Tourist-Info gelandet“ rügen die Verbände zudem, dass sie weder bei der Konzeption des Zentrums noch bei der Eröffnung eingebunden wurden. Dies sei „schlechter Umgangsstil“ von Politik und Verwaltung.

Aus Sicht von BUND und SDW ist beim Bau des Taunus-Informationszentrums „am optimalen Standort Hohemark die große Chance verpasst worden, die Themen Klimaschutz, Tourismus, Naturschutz und Bildung im Zusammenspiel glaubwürdig zu präsentieren“. Andernorts würden repräsentative Neubauten genutzt, „um moderne Umweltstandards erlebbar zu machen“. Der Hochtaunuskreis aber baue mit Beton und klebe Holz an die Fassade.

Die Naturschutzverbände hätten sich indes, so Claudia Weiand für den BUND und Christoph von Eisenhart Rothe für den SDW, einen „klimafreundlichen zweigeschossigen Holzbau in Passivhausbauweise als Musterbau für andere öffentliche Gebäude wie Kindergärten, Vereinsheime und Schulen“ gewünscht. Sie kritisieren auch ein fehlendes Konzept für das neue Zentrum im Bereich Umwelt- und Waldpädagogik.

Die Außenwände des Zentrums sind zum Teil Holzbauwände mit breiten Betonstützen dazwischen. Die Fassade hat dort eine Holzlamellen-Verkleidung. Für die Energieversorgung gibt es ein kleines Blockheizkraftwerk, Solarthermie auf dem Dach und einen Holzfeuerofen. Eine kleine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Fahrradschuppens versorgt die E-Bikes mit Strom. ( jüs)

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