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Andreas Kraft ist Mitarbeiter in der FR-Redaktion Bad Homburg.
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Andreas Kraft ist Mitarbeiter in der FR-Redaktion Bad Homburg.

Kommentar

Am falschen Ende

Der Ärger um das Bus-Chaos zeigt vor allem eins: Das Großprojekt von Jürgen Banzer (CDU) lastet schwer auf den Schultern des Nachfolgers. Von Andreas Kraft

Von ANDREAS KRAFT

Der Ärger um das Bus-Chaos zeigt vor allem eins: Das Großprojekt von Jürgen Banzer (CDU) lastet schwer auf den Schultern des Nachfolgers. Denn Landrat Ulrich Krebs (CDU) kann wohl nur mit einem ausgeglichenen Ergebnishaushalt das milliardenschwere Schulbauprogramm fortsetzen. Schließlich schaut die Finanzaufsicht in Darmstadt skeptisch auf den Schuldenberg. Das legt dem Landrat Fesseln an - und die ziehen sich immer fester zu.

Die Vermutung, Krebs habe mit dem Fahrplanwechsel vor allem Geld sparen wollen, ist durchaus plausibel. 2009 muss der Landkreis etwa 3,6 Millionen Euro an den Verkehrsverband Hochtaunus überweisen, um die Bilanzlücken der vergangenen beiden Jahre zu stopfen. Und das ist nur eine der vielen Ecken, an denen es im Kreishaushalt brennt. Auch die Kliniken und der Taunus-Menü-Service schreiben Millionenverluste. Insbesondere bei den Hochtaunuskliniken hat Krebs längst einen harten Sparkurs angekündigt. In seiner Haushaltsrede bezeichnete er die Millionen für den Busverkehr indes als "schmerzhaft", aber als "alternativlos".

Die öffentliche Ausschreibung der Buslinien im Usinger Land sprach ein paar Monate zuvor eine ganz andere Sprache. Derzeit sieht alles danach aus, dass der neue Fahrplan vor allem nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellt wurde. Die Fessel drückt eben. Es wäre wohl besser, sie abzustreifen. Denn was nützen die schicksten Schulen mit dem feinsten Parkett, wenn die Schüler gar nicht dorthin kommen? Wer, um sich neue Schulen leisten zu können, an den Schulbussen spart, spart am falschen Ende.

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