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Färberstraße wird zur Großbaustelle

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Anfang Juli beginnt der Umbau der vielbefahrenen Ost-West-Achse von Friedrichsdorf. Zeitweise muss sie deshalb komplett gesperrt werden.

Die Färberstraße wird breiter. Am 5. Juli beginne der Umbau der wichtigen Ost-West-Verbindung, kündigt der Erste Stadtrat Norbert Fischer (CDU) an. Er werde bis ins kommende Frühjahr dauern und etwa 1,8 Millionen Euro kosten. Einen noch nicht bekannten Anteil davon übernimmt das Land Hessen.

Die Fahrbahn wird laut Fischer auf 6,5 Meter verbreitert. Und zwar zwischen der Tettauer Straße an der Einfahrt zum Neubaugebiet Waldkristall im Westen bis östlich des Bahnübergangs. Das Neubaugebiet erhält eine Linksabbiegespur. Der bisher nur 75 Zentimeter schmale Bürgersteig auf der Nordseite der Färberstraße wird zum 2,5 Meter breiten Rad- und Fußweg. Er reicht von der Homburger Landstraße bis zur Philipp-Reis-Schule. Auf ihm sollen die Schüler der neu an der Färberstraße entstehenden Reis-Schule sicher zum Unterricht kommen. Um Platz für den Radweg zu schaffen, opfert die Stadt im Westen den Parkstreifen an der Hugenottenstraße.

Zuerst werden die Arbeiter im Juli am Bahnübergang neue Zufahrten zum Bauhof und zur Firma Rühl bauen. Rühl bekommt aus Richtung Burgholzhausen eine Linksabbiegespur. Danach ist der Bahnübergang dran: Er wird verbreitert und mit neuen Schranken und Signalanlagen versehen. Die Wartezeit der Straßenbenutzer bei den Zugpassagen werde dadurch deutlich verkürzt, sagt Fischer. Die Idee, eine Gleis-Überführung zu bauen, wurde aus Kostengründen ad acta gelegt.

Vollsperrung angekündigt

Während der Arbeiten am Bahnübergang muss die Färberstraße gesperrt werden. Danach soll sie bis zum Ende des Umbaus zur Einbahnstraße werden. Der Verkehr in Richtung Burgholzhausen wird dann über die Cheshamer und die Hugenottenstraße geleitet. Während der Vollsperrung soll der Verkehr großräumig über die Seulberger Umgehungsstraße fließen.

Entschärft wird die S-Kurve an der Einmündung der Hugenottenstraße in die Färberstraße. Die Stadt verlegt die Straße ein Stück in Richtung der neuen Montessori-Schule, um die Kurve abzuflachen. Dort soll, wie seit vielen Jahren geplant, auch eine Bushaltestelle entstehen.

Die Einmündung der Hugenottenstraße wird laut Fischer mit Ampeln abgesichert. Auch Fußgänger-Signalanlagen sind dort eingeplant. Nach etwa 150 Arbeitstagen soll die neue Färber-straße 2011 fertig sein. (nes)

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