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Das geplante Louisencenter in Bad Homburg.

Louisencenter

Entscheidung verschoben

Nach zehnstündiger Verhandlung hat der Verwaltungsgerichtshof seine Entscheidung über das 15-Millionen-Projekt Louisencenter vertagt.

Nach zehnstündiger Verhandlung vertagte der Verwaltungsgerichtshof am Mittwoch abend seine Entscheidung über das Louisencenter. Erst am 10. Juni wird Richter Ekkehardt Blume in Kassel verkünden, ob das rund 15 Millionen Euro teure Einkaufszentrum an der unteren Louisenstraße gebaut werden darf. Die konkurrierenden Louisen-Arkaden scheiterten mit dem Antrag, die Verkehrslage auf der Kisseleffstraße erneut prüfen zu lassen.

5000 Webcam-Fotos wollte Arkaden-Anwalt Klaus Finkelnburg vorlegen, um jetzt schon auftretende Staus an der künftigen Zufahrt für beide Einkaufszentren zu beweisen. Sein Auftraggeber Bernard Broermann sagte den Untergang der ihm gehörenden Louisen-Arkaden voraus, falls das Louisencenter öffnet. Er habe 12 000 Beweisfotos für die entspannte Lage auf der Kisseleffstraße, konterte Anwalt Thomas Rautenberg für den Louisencenter-Investor Klaus Tenkhoff. Die ganze City werde durch das Louisencenter aufblühen. Damit die zusätzlichen Kunden-Autos Platz finden, habe man einen Vertrag mit dem Betreiber des nicht ausgelasteten Karstadt-Parkhauses geschlossen. (nes)

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