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Elke Barth macht das Rennen

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Von: Hanning Voigts

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Elke Barth, hier im Kreis von Parteifreunden, wurde mit absoluter Mehrheit zur SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Hochtaunus 1 gewählt. (Archivfoto)
Elke Barth, hier im Kreis von Parteifreunden, wurde mit absoluter Mehrheit zur SPD-Landtagskandidatin im Wahlkreis Hochtaunus 1 gewählt. (Archivfoto) © Renate Hoyer

Absolute Mehrheit schon im ersten Wahlgang: Die Bad Homburger Stadtverordnete Elke Barth wurde zur SPD-Landtagskandidatin gewählt.

Mit absoluter Mehrheit gleich im ersten Wahlgang ist die Bad Homburger Stadtverordnete Elke Barth zur SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Hochtaunus 1 gewählt worden. Die 47-Jährige, die auch Vorsitzende der SPD in Bad Homburg ist und schon im Vorfeld als klare Favoritin galt, erhielt am Freitagabend in geheimer Abstimmung 26 von 51 gültigen Stimmen und musste sich daher keinem zweiten Wahlgang stellen.

Ihre parteiinternen Konkurrenten fanden deutlich weniger Zustimmung als Barth: Für Andrea Pfäfflin von der SPD Wehrheim votierten zwölf Delegierte, für Isabell-Joy Hillesheim aus Usingen sieben und für Thomas Pauly aus Neu-Anspach ebenfalls sieben. Er erhielt damit nicht einmal alle acht Stimmen seines eigenen Ortsvereins.

Die frisch gewählte Landtagskandidatin zeigte sich am Sonntag sehr erfreut von ihrem guten Ergebnis. „Es war für mich sehr überraschend, dass es bereits im ersten Wahlgang gereicht hat“, sagte Barth der Frankfurter Rundschau. „Damit hätte ich nicht gerechnet.“ Dass die Wahl so eindeutig auf sie gefallen sei, verstehe sie als „großen Vertrauensbeweis aus den anderen Ortsvereinen.“ Alle vier Kandidaten waren vorher durch die SPD-Ortsvereine im Hochtaunuskreis gereist, um sich vorzustellen.

Hoffnung auf guten Listenplatz

Insgesamt habe es zwischen den Kandidaten einen „sehr fairen Wettbewerb“ gegeben, sagte Barth. „Wir haben nicht gegeneinander gekämpft, sondern miteinander für den Regierungswechsel im Landtag.“ Nun hofft Barth, die im Vertrieb eines großen Industriekonzerns arbeitet und sich seit rund 20 Jahren ehrenamtlich für die SPD engagiert, auf einen guten Platz auf der Landesliste der SPD, um nach der Landtagswahl am 22. September erstmals ins hessische Parlament in Wiesbaden einziehen zu können. Die Liste wird auf einem Landesparteitag am 8. Juni beschlossen.

Sollte sie ein Landtagsmandat erringen, so Barth, werde sie ihren politischen Kernthemen treu bleiben. So wolle sie sich weiter um Sozial- und Arbeitsmarktpolitik kümmern und sich für Arbeitnehmerrechte in Hessen stark machen. Außerdem wolle sie besonders dazu beitragen, „die finanzielle Ausblutung der Kommunen durch das Land zu stoppen“.

Stephan Wetzel, Parteivorsitzender der Hochtaunus-SPD, zeigte sich ebenfalls erfreut von dem Wahlergebnis. „Dass Elke Barth ihr Geschäft versteht, brauche ich nicht besonders zu betonen“, sagte er am Sonntag der FR. „Sie ist über jeden Zweifel erhaben und eine ausgezeichnete Kandidatin.“ Als Parteichef sei er sehr froh, dass alle Kandidaten fair miteinander umgegangen seien. Seiner Partei und auch Elke Barth empfahl Wetzel, über Ostern ein wenig Kraft zu tanken. „Es kommt ab dem Sommer mit der Doppelwahl in Land und Bund viel Arbeit auf uns zu.“

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