Bad Homburg

Die echten Worte des Dichters

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Original-Handschrift Hölderlins Ende Mai in der Taunus-Sparkasse zu sehen.

Originale Handschriften Friedrich Hölderlins werden nur unter streng reglementierten Bedingungen gezeigt. Daher ist die Stadt Bad Homburg stolz, gemeinsam mit der Taunus-Sparkasse anlässlich der Tagung der Hölderlin-Gesellschaft Ende Mai die Handschrift mit den ersten Zeilen des Gedichts „Heimkunft“ in Bad Homburg zeigen zu können.

Die Verse bilden die erste Seite des Homburger Folioheftes. Diese wird wie die gesamte wertvolle Original-Handschrift in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart aufbewahrt. Die Ausstellung findet vom 19. bis 27. Mai in den Räumen der Taunus-Sparkasse im Kurhaus statt und ist damit einer der Höhepunkte bei der Tagung der Hölderlin-Gesellschaft, die vom 19. bis 22. Mai in Bad Homburg gastiert.

Die Handschrift Hölderlins und die Interpretation ausgewählter Gedichte aus dem 92 Seiten umfassenden Gesamtentwurf des Homburger Foliohefts sind Themen, mit denen sich die Mitglieder der Gesellschaft und interessierte Teilnehmer während der Tagung der Hölderlin-Gesellschaft befassen. Darüber hinaus haben junge Hölderlin-Forscher Gelegenheit, ihre Arbeiten vor einem sachkundigen Publikum zu präsentieren. Verschiedene Veranstaltungen während der Tagung sind öffentlich.

Am Donnerstag, 19. Mai, wird um 17.30 Uhr im Gotischen Haus in Bad Homburg eine Einführung in das Homburger Folioheft gegeben. Zudem eröffnet eine Kabinett-Ausstellung aus den Beständen des Museums.

Ein Konzert mit Hölderlin-Vertonungen findet am Freitag, 20. Mai, um 20 Uhr in der Villa Wertheimber statt. Veranstalter ist der Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH. Der Eintritt ist frei. Die Vorträge, die während der Tagung in der Villa Wertheimber stattfinden, sind für Interessierte offen, Unkostenbeitrag jeweils fünf Euro, die Teilnahme an den Lese- und Arbeitsgruppen (vier Mal zu je 1,5 Stunden) ist möglich über die Tagungskarte (40 Euro, Mitglieder 30).

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