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Dorint-Hotel entsteht

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Von: Andrea Herzig

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Bald sollen hier Rosen blühen. Das neue Dorint-Hotel in Oberursel, im Hintergrund die äußerlich rekonstruierte Villa Gans.
Bald sollen hier Rosen blühen. Das neue Dorint-Hotel in Oberursel, im Hintergrund die äußerlich rekonstruierte Villa Gans. © Schick

Ein Besuch auf der Baustelle des Dorint-Hotels. Der Neubau ist mit der Villa Gans überirdisch und unterirdisch verbunden. In der Villa gibt es drei „de luxe“ Suiten.

Den Park der neu errichteten Hotels in und neben der Villa Gans verstellen Dutzende von Baufahrzeugen. Ein Betonmischer lärmt, vor dem zukünftigen Haupteingang des Vier-Sterne-Hauses liegen Bausteine in Plastik verpackt. In zwei Monaten sollen hier die ersten Gäste einziehen, ein sportlicher Zeitplan.

Etwa 150 Handwerker tummeln sich auf dem Gelände und in den Gebäuden, dem neuen hoteltypischen, fünfgeschossigem Bau und der nach alten Plänen errichteten Rekonstruktion der vormals denkmalgeschützten Fachwerkvilla Gans.

Es herrscht geschäftige Betriebsamkeit. In die Gebäude hinein kann man nicht, das Parkett wird verlegt. Dorint-Geschäftsführer Karl-Heinz Pawliski bedauert, „auch wegen der Versicherung“. Leider kann man auch nicht auf die Terrasse und so bleibt der Blick auf ein Hochglanzplakat bei der Pressekonferenz, das das künftige „Restaurant Villa Gans“ mit 140 Plätzen innen und 60 auf der formidablen Terrasse zeigt.

Konferenzraum für 400 Menschen

Im Neubau wird es einen 536 Quadratmeter großen Konferenzraum mit Platz für 400 Menschen geben – und natürlich viele Räume zum Schlafen. 140 Zimmer hat das neue Haus. In der Villa, die mit dem Neubau überirdisch und unterirdisch verbunden ist, werden zudem drei „de luxe“ Suiten zur Verfügung stehen. „Juniorsuiten“ sind auf dem modernen Neubau platziert, mit einem Fernblick auf Frankfurt, wie Martin Blodow, Projektleiter der Immobilien-Treuhandgesellschaft Igemet, versichert. Selbst gucken kann man ja nicht.

In der Villa liegt neben weiteren Tagungsräumen auch das 44 Quadratmeter große Trauzimmer, in das alte Täfelungen der historischen Villa verbaut sind. Davor die Terrasse, der künftige Rosengarten und damit viele potenzielle Hochzeitsbildhintergründe, auch im Park mit dem historischen Baumbestand. Das ist ein Teil des Geschäftsmodells des neuen Hotels. Unter der Woche Business-Betrieb, am Wochenende Familienfeiern. Viele Wochenenden sind bereits gebucht, freut sich Pawlizki.

Wo Hochzeitsgäste schlafen könnten, führt Matthias Heueis vor. Er ist der regionale Vertriebsmanager des Dorint. Die Kette hat nichts dem Zufall überlassen und in einem Nebengebäude aus den 1950ern einen Probe-Hotelkorridor aufgebaut. Das Standardzimmer (ab 129 Euro die Nacht) kann hier begutachtet werden.

Es zeigt sich gediegene, aber funktionale Eleganz mit dunklem Holz, grau gemustertem Teppichboden und roten Akzenten. Der Schreibtisch gut gerüstet für den Konferenzteilnehmer. „Landhausstil“, erklärt Heueis die Farbwahl. Das Holz des Fachwerks soll sich widerspiegeln. Selbst den Flachbildschirm an der Wand umgibt ein dunkler Bilderrahmen.

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