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Donath hört auf

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Der SPD-Stadtverordnete Jacob Donath legt sein Mandat im Stadtparlament Bad Homburg nieder. Er will in Wien seinen Master in Volkswirtschaft machen.

Der Stadtverordnete Jacob Donath legt zum 31. März sein Mandat nieder. Das schrieb der SPD-Politiker gestern „schweren Herzens“ dem Stadtverordnetenvorsteher Axel Dierolf. Die Mandatsniederlegung hat persönliche Gründe: Der 24-Jährige verlässt Bad Homburg.

Nach seinem Bachelorabschluss an der Universität Gießen vor zwei Jahren arbeitete Donath als Versicherungskaufmann in Bad Homburg. Nun möchte er seinen Master in Volkswirtschaft in Wien machen. „Die Studiengänge haben unterschiedliche Ausprägungen, daher muss man flexibel sein, was den Ort angeht“, sagt Donath.

Kein Abschied für immer

Er könne sich aber gut vorstellen, nach seinem zweijährigen Master-Studium in die Region zurückzukehren und dann auch wieder politisch aktiv zu werden. Für Wien hat er diesbezüglich noch keine Pläne.

„Mit großer Freude durfte ich mich und meine Ideen für Bad Homburg in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung einbringen“, schreibt Donath an Dierolf. Die Zeit sei schön und bedeutend für ihn gewesen. Mit einem Studium in Wien könne er seine Tätigkeit als Stadtverordneter in Bad Homburg aber nicht mehr angemessen ausfüllen. „Ich bleibe ein politischer Mensch, der jetzt nur eine zweijährige politische Pause einlegt und Bad Homburg sicher nie ganz den Rücken kehrt.“

Donath, der auch Kreis-Sprecher der Jusos ist, setzte sich auch für das friedliche Zusammenleben Menscher aller Religionen ein. Er ist gläubiger Jude. (msk.)

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