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twncty.de

Diskutieren statt mobben

In einer Situation, da Cyber-Mobbing auf Internet-Seiten ein heftig diskutiertes Thema an weiterführenden Schulen ist, warten Feldberg- und Hochtaunusschüler mit einem Gegenprogramm auf.

Von Jürgen Streicher

Welcome to ...“ steht oben auf der Seite, „connecting worlds“ (Welten verbinden) unten. Beim Projekt „Twincity“ (Partnerstadt) geht es um freundliche Verbindungen. In einer aktuellen Situation, da Cyber-Mobbing auf Internet-Seiten ein heftig diskutiertes Thema an weiterführenden Schulen ist, warten Feldberg- und Hochtaunusschüler mit einem Gegenprogramm auf. Sie wollen positive Kontakte unter Schülerinnen und Schülern fördern. Nicht weltweit, aber unter ausgesuchten Partnern im Hochtaunuskreis und den Partnerstädten der Kommunen.

Die Idee zum stark begrenzten „Facebook“ für Jugendliche ist bei einem Besuch in Oberursels englischer Partnerstadt Rushmoor entstanden. Monika Seidenather-Gröbler und Alison Boukhobza, die in den jeweiligen Rathäusern für Schulpartnerschaften zuständig sind, wollten neue Wege suchen, um die begrenzten Kontakte unter Schulen zu erweitern. Zehn Schülerinnen und Schüler der 12. Fachoberschulklassen und haben nun als „Projektmanagement AG“ die Internet-Plattform www.twncty.de entwickelt.

Schüleraustausch ist meist eng begrenzt, richtet sich an bestimmte Gruppen und Klassen, kostet Zeit und Geld. Mit Städtepartnerschaften ist es ähnlich, oft führen sie ein Mauerblümchen-Dasein. www.twncty.de will beiden Varianten der internationalen Begegnung mehr Leben verschaffen, deren Ideen und Ziele fördern und vor allem mit Blick auf die Generation zwischen 13 und 25 verjüngen. Im zeitgemäßen Medium natürlich, im Internet. Hier sollen sich junge Leute kennenlernen, in der virtuellen Partnerstadt „Twincity“. Die beiden fehlenden „i“ im Namen der Seite symbolisieren die beiden Individuen, die sich gerade zum individuellen Austausch in www.twncty.de treffen.

„Unfug“ soll dort nicht passieren, das wollten die das Projekt leitenden Lehrer Heiko Rohde und Adelheid Wagner mit Blick auf die aktuelle Cyber-Mobbing-Debatte vermeiden. Wer mitreden und Kontakte eröffnen will, muss sein wahres Gesicht zeigen und seinen richtigen Namen nennen, es gibt Passwörter und Sicherheitscodes, das System baut auf „Vertrauen und Zuverlässigkeit“, so das „Twncty-Team“ in einer Erläuterung auf der Internetseite.

Voraussetzung dafür ist auch, das die jeweilige Schule angemeldet ist und einen Vertrauenslehrer benannt hat. Erst dann können persönliche Profile eröffnet werden, auf der Plattform kann sich jeder ab 13 Jahren anmelden.

Gestartet ist das Projekt mit Feldbergschule und Hochtaunusschule, jetzt hoffen die Macher auf Impulse aus dem Ausland. Traumvorstellung ist eine Vernetzung von Schülern aus weiterführenden Schulen im gesamten Hochtaunuskreis mit Schulen in allen Partnerstädten. Schulleiter, Vertreter der Kommunen und des Kreises sowie der Partnerschaftsvereine haben ihre Kooperation zugesagt.

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