Maßnahmen für Fest

Bad Homburg: Corona-Ampel für den Weihnachtsmarkt

Für den Bad Homburger Weihnachtsmarkt gibt es ein Hygienekonzept mit weniger Buden. Die Standplätze sollen demnächst ausgeschrieben werden.

Der Bad Homburger Weihnachtsmarkt könnte an den vier Adventswochenenden zum Besuch einladen: Der Magistrat der Stadt hat am Montagabend einem Hygiene- und Sicherheitskonzept zugestimmt, das das Stadtmarketing mit den zuständigen Behörden erarbeitet hat.

Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten: Beschränke Zahl von Gästen

Demnach gilt, dass nur eine begrenzte Zahl von Gästen zugelassen werden kann. Die genaue Zahl steht bislang noch nicht fest, da sie auch von der Anzahl der Buden und den Bestimmungen des Landes abhängt. „Derzeit gilt jedenfalls drei Quadratmeter Platz pro Person“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU).

Kontrolliert werden soll der Einlass auf das Gelände am Schloss per Sensor-Personenzählung, so lange, bis die maximale Besucherzahl für das jeweilige Areal – Schloss und Schlossplatz – erreicht ist und die Ampel auf „Rot“ schaltet. Dann wird das Gelände für neue Besucher vorübergehend gesperrt. Die Stadt will dies mit (zusätzlich) eingesetztem Sicherheitspersonal kontrollieren. Neue Besucher werden erst eingelassen, wenn andere das Gelände über den Ausgang an der Herrngasse verlassen haben. Die Besucherfrequenz soll live auf der Website der Stadt und der Website der Weihnachtsstadt – es soll auch wieder eine Eisbahn im Kurpark geben – angezeigt werden.

Weihnachtsmarkt trotz Corona: Abstand von 1,50 Metern

Auf dem gesamten Weihnachtsmarktgelände und an allen weiteren Ständen gilt – wie auch auf dem Wochenmarkt – Maskenpflicht sowie die Einhaltung eines Abstands von 1,50 Metern zu fremden Personen. An allen Hütten wird ein Spuckschutz angebracht.

Die Auflagen haben eine Verringerung der Standplätze zur Folge. Hinzu kommen noch im Herbst beginnende Bauarbeiten im unteren Schlosshof, der dadurch nicht nutzbar sein wird. Von ehemals 70 Standplätzen im vergangenen Jahr können daher in diesem Jahr wohl nur 50 Plätze besetzt werden. Kinderkarussell und Dampfeisenbahn sollen aber dabei sein.

Auch für Essen und Trinken gelten wegen Corona besondere Regeln

Als Kompensation soll es auch Weihnachtsmarkthütten in der Louisenstraße geben. Diese Standplätze werden demnächst ausgeschrieben und an die Öffnungszeiten des Handels von Montag bis Samstag geknüpft sein. Bei der Auswahl der Aussteller soll laut Stadtmarketing lokalen Bewerbern und Vereinen Vorrang gegeben werden.

Für das gastronomische Angebot gelten ähnliche Regeln wie in der Gastronomie: Kontaktdaten sind anzugeben, Mitarbeiter der Stände müssen Mund-Nasen-Bedeckung sowie Handschuhe tragen, Speisen und Getränke dürfen nur in den ausgewiesenen Bereichen verzehrt werden.

Sollten die Regeln nachweislich missachtet werden, behält die Stadt sich vor, den Markt vorzeitig zu schließen.

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