1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus

Chrom und Blech auf der Allee

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Götz Nawroth-Rapp

Kommentare

Ein betagter Ford Thunderbird wird bewundert.
Ein betagter Ford Thunderbird wird bewundert. © Michael Schick

Die Autohaus-Konjunktur in Oberursel beflügelt auch die Fahrzeugschau „Autos in der Allee“. Zu bewundern sind Oldtimer und neue Modelle.

Autohäuser haben in Oberursel derzeit Hochkonjunktur – zuletzt eröffnete die Marnet-Gruppe, wie berichtet, einen raumschiffartigen Salon im Gewerbegebiet an den Drei Hasen.

Die Autokonjunktur in der Stadt beflügelt auch die Neuwagenschau „Autos in der Allee“, die wie stets mit einem verkaufsoffenem Sonntag in der Oberurseler Innenstadt einhergeht. Bei der 19. Auflage, die am Wochenende des 23.und 24. April ansteht, sollen es nach Angaben des Veranstalters Fokus O. etwa 190 Fahrzeuge sein, die rund um Adenauerallee und Epinayplatz präsentiert werden. Reinsetzen, Polster testen, Motor aufheulen lassen – es ist alles erlaubt für das interessierte Publikum.

Überschlag im Simulator

Oldtimer, Sportwagen, Kombis, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge: Es ist alles vertreten, was der Autofan begehrt. Um die nahe Zukunft des Individualverkehrs soll es im Telekom Truck am Epinayplatz (Richtung Holzweg) gehen: Autonomes Fahren und das vernetzte Auto stehen im Mittelpunkt, technische Neuerungen werden vorgestellt.

Wer dagegen mal den Ernstfall proben möchte, ist beim Überschlagsimulator der Verkehrswacht am rechten Platz. In der Henchenstraße erklären Experten, wie man ohne neuerlichen Unfall aus dem Auto kommt, wenn es auf dem Dach liegt.

Ein anschließender Blick durch die „Alkoholbrille“ soll deutlich machen, wie sich ein paar Gläschen zu viel auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Mit einem beabsichtigen Abschreckungseffekt.

Die Kumeliusstraße wird an beiden Tagen der Autoschau zur Schlemmermeile mit Bier, Wurst und Wein. Dazu gibt es auf dem Rathausplatz, der als „Markt der Provence“ fungiert, allerlei französische Köstlichkeiten zu probieren.

Klares Kalkül beim Fokus O.: Die Leute sollen sich stärken für ihren „Shopping-Marathon“, wie es in einer Mitteilung heißt. Denn beim verkaufsoffenen Sonntag am 24. April haben die Geschäfte in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Einzelhändler hoffen dann auf besonders beschwingte Kunden und damit verbunden auf klingende Kassen. Das gilt auch für einen Juwelier auf der Oberhöchstadter Straße, der plant, ein robustes Uhrenmodell werbewirksam von mehreren Autos überrollen zu lassen. Das sollte der angepriesene Chronometer tunlichst ohne Weiteres überstehen.

Auch interessant

Kommentare