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Markus Töpfer, bisheriger Geschäftsführer der Rhein-Main Deponie GmbH.

Rhein-Main Deponie

Markus Töpfer muss gehen

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Markus Töpfer stand seit 2003 an der Spitze der Rhein-Main Deponie-Gruppe. Nun ist der Geschäftsführer freigestellt.

Markus Töpfer ist nicht mehr Geschäftsführer der Rhein-Main Deponie-Gruppe (RMD). Das haben die beiden Gesellschafter der kommunalen Müllgesellschaft, die Landkreise Main-Taunus und Hochtaunus, am Freitag mitgeteilt.

Töpfer sei mit sofortiger Wirkung freigestellt, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme. Der frühere Bürgermeister von Schmitten stand seit 2003 an der Spitze der RMD. Seitdem bekannt geworden war, dass die Gesellschaft in eine finanzielle Schieflage geraten war, hatten Oppositionspolitiker bereits mehrfach seine Abberufung gefordert.

Im Juni hatten die beiden Landräte Michael Cyriax und Ulrich Krebs (beide CDU) mit Heino von Winning einen neuen Sprecher der Geschäftsführung für die RMD bestellt. Von Winning hat inzwischen einen Sanierungsplan vorgelegt, der beide Landkreise in den kommenden zehn Jahren rund 70 Millionen Euro kosten wird.

Die Abberufung Töpfers sehen die Gesellschafter nun „als einen weiteren Schritt im Rahmen einer personellen Restrukturierung der RMD-Gruppe“. Ziel dabei sei, die Führungsebenen deutlich zu verschlanken. Mit Matthias Bausback gibt es noch einen weiteren Geschäftsführer. Er ist seit 2017 im Amt.

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