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Busse mussten ins Depot

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Auf dem Feldberg warnt ein Schild vor Eisschlag.
Auf dem Feldberg warnt ein Schild vor Eisschlag. © dpa

Auf der Saalburgchaussee ging nichts mehr, die Straße durchs Köpperner Tal war stundenlang gesperrt. Und zahlreiche Bus-Linien wurden am Mittwochabend nach Unfällen eingestellt.

Die Buslinien des Verkehrsverbands Hochtaunus und die Bad Homburger Stadtbusse sind am Mittwoch Abend wegen der starken Schneefälle vorübergehend eingestellt worden. Nach drei Busunfällen im Bad Homburger Schwedenpfad und in Ober-Erlenbach hat Verkehrsdezernent Peter Sothmann (CDU) um 19 Uhr die Busse zurück ins Depot geordert. Die Busfahrer hätten reihenweise gemeldet, dass sie Haltestellen nicht mehr anfahren konnten und einfach vorbeirutschten.

Bei den Unfällen seien weder Fahrgäste noch Fahrer verletzt worden, sagte Sothmann gestern. Wegen des erhöhten Risikos für Fahrgäste, Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer habe er sich für die Einstellung des Busverkehrs entschieden. Fahrgäste warteten teilweise vergeblich an den Haltestellen. Die Busse seien bereits im Oktober mit hochwertigen Winterreifen ausgerüstet worden. Doch durch den starken Schneefall, der innerhalb weniger Stunden die Straßen mit einer geschlossenen Schneedecke überzog, hätten auch diese nicht mehr geholfen. Der Betriebshof sei mit dem Streuen kaum nachgekommen. Gestern waren alle Stadtbusse wieder im Einsatz.

Im Hochtaunuskreis wurde ein „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ einberufen, der die Einsätze von Rettungskräften koordiniert. Die L 3041 durch das Köpperner Tal war bis Mitternacht gesperrt, auf der Saalburgchaussee ging nichts mehr. Gestern Vormittag waren die meisten Buslinien der Verkehrsverbands Hochtaunus noch vorübergehend eingestellt. Infos: www.verkehrsverband-hochtaunus.de ( prop)

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