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Bürger wollen weiterklagen

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Die Bürgerinitiative am Bahnhof hat ihre Lärmschutzklage verloren - will das Gerichtsurteil jetzt aber anfechten.

Die "Interessengemeinschaft lebenswertes und sicheres Umfeld rund um den Oberurseler Bahnhof" hat angekündigt, gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt zu ihrer Lärmschutzklage Rechtsmittel einzulegen. Ihr Anwalt sieht in der Urteilsbegründung "erhebliche Sachmängel". So sei das Verwaltungsgericht davon ausgegangen, dass der alte Bebauungsplan nicht mehr gültig sei. Tatsächlich sei aber ein Aufhebungsbeschluss von der Stadtverordnetenversammlung bisher nicht gefasst worden.

Die Richter hatten die Lärmschutzklage der Anwohner der Nassauer Straße abgewiesen, die erreichen wollen, dass der Bebauungsplan umgesetzt wird, in dem noch der Bau eines Tunnels unter dem Bahnhofsvorplatz vorgesehen ist. Dieser sollte den Lärmschutz für die Anwohner bieten, den sie durch die Umplanung gefährdet sehen. Die nun vorgesehene Anbindung der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung soll oberirdisch erfolgen.

Die Bürgerinitiative will nun Rechtsmittel gegen den Gerichtsbescheid einlegen. Sie hofft auf eine revidierte Entscheidung nach der Hauptverhandlung. Am Bahnhof beginnt im März die Umgestaltung mit dem Bau der Personenunterführung Ost. (jüs)

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