1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Hochtaunus

Der Boden für Frieden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sigrid Aldehoff

Kommentare

Humboldschüler haben bei einem Wettbewerb den ersten Platz belegt. Es ging um das Engagement für ein Miteinander in Afrika. Dafür reisten die Jugendlichen weit.

Für ihren Einsatz für ein friedliches Miteinander haben Schülerinnen und Schüler der Humboldschule den 1. Platz beim Wettbewerb „Frieden – Jedes Leben zählt“ – Gemeinsam für Afrika erhalten. Sie haben sich gegen mehr als 1200 Mitbewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt und diesen Erfolg gestern in der Aula gefeiert.

Im Juli haben die 14 Jugendlichen mit drei ihrer Lehrkräften ihre Partnerschule in Tansania, die Mwanga High School (MHS), besucht. Gemeinsam mit 16 Jugendlichen von dort arbeiteten sie an dem Dialogprojekt zum Thema „Amani kwanza! / Frieden zuerst!“. Während des dreiwöchigen Aufenthalts tauschten sie sich über Werte wie Frieden, Unabhängigkeit und Toleranz aus, führten Gespräche mit lokalen Vertretern von Hinduismus, Christentum und Islam und erarbeiteten Überwindungsstrategien für vorgeblich religiös motivierte Gewalt.

Zu Gast bei der Ehrungsfeier waren die Grüne Bundestagsabgeordnete Kordula Schulz-Asche und die Jugendbuchautorin Nasrin Siege, die das Engagement der Jugendlichen im Rahmen ihres Dialogprojekts mit der Mwanga High School mit einer Laudatio würdigten. „Mit eurer Aktion habt ihr bewiesen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist“, sagte Schulz-Asche, die selbst zehn Jahre in verschiedenen afrikanischen Ländern gelebt hatte. „Begegnungen sind der Boden für Frieden“, sagte Nasrin Siege, die ebenfalls viele Jahre auf dem Kontinent verbracht hatte. sia

Auch interessant

Kommentare