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Von Berlin nach Löhnberg

Hochtaunus Frank Schmidt verlässt Bundestag

Von KLAUS NISSEN

Der für den Hochtaunuskreis im Bundestag sitzende SPD-Politiker Frank Schmidt zieht sich 2009 aus Berlin zurück. Der 42-Jährige nennt dafür private Gründe. Schmidt kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in seinem Wohnort Löhnberg im Kreis Limburg-Weilburg. Die Wahl findet voraussichtlich am 23. November statt, so Schmidt zur FR. Auf jeden Fall werde er bis zur nächsten Sommerpause im Bundestag aktiv sein: "Die Haushaltsberatung 2009 mache ich voll mit." Schmidt ist SPD-Vertreter im Haushaltsausschuss und im Unterausschuss zu Fragen der Europäischen Union.

In der rund 4400 Menschen zählenden Gemeinde Löhnberg ist der promovierte Historiker Schmidt seit 25 Jahren politisch aktiv, zurzeit als Vorsitzender der Gemeindevertretung. Vor elf Jahren hatte er schon für den Bürgermeister-Posten kandidiert, dann aber gegen den parteilosen Jörg Sauer verloren. Letzterer stellt sich jetzt nicht zur Wiederwahl. Schmidt hat in der SPD-Hochburg Löhnberg gute Wahlchancen. Ende 2006 hingegen scheiterte er bei der Landrats-Direktwahl im Kreis Limburg-Weilburg gegen Manfred Michl (CDU).

Die SPD-Landeslistenkandidaten für den nächsten Bundestag sollen im Mai 2009 bestimmt werden. Die Hochtaunus-SPD dürfte ein gesteigertes Interesse für einen Bewerber oder eine Bewerberin aus dem eigenen Kreis entwickeln. Auf Schmidts Homepage befasst sich keine der elf Pressemitteilungen von 2008 mit Vorgängen im Hochtaunus. Nur der CDU-Bundestagsabgeordnete Holger Haibach hat hier einen Wohnsitz.

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