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Kommentar

Bauernopfer der FDP

Stadtrat Peter Vollrath-Kühne war immer mehr Kurstädter als Politiker. Aber die alte Koalition aus CDU und FDP will das Wahlergebnis nicht akzeptieren, und macht den altgedienten Politiker zum Bauernopfer.

Von Martina Propson-Hauck

Peter Vollrath-Kühne ist nun also das Bauernopfer. Das hat er nicht verdient. Der Mann hat mit prägnanten Aussagen zur Wohnungsfrage zwar manchem auf die Füße getreten. Einen schlechten Job hat er dennoch nicht gemacht. Ob im Kampf gegen den (schein-)liberalisierten Energiemarkt oder um den Einfluss Bad Homburgs in der Region, war er immer mehr Kurstädter als FDP-Politiker. Nun war er der Trumpf, den die FDP opferte. In der vagen Hoffnung, dass sich das Machtverhältnis durch die Wahlanfechtung wirklich noch ändern wird?

95 Prozent aller Parlamentsentscheidungen werden ohnehin einstimmig getroffen, bemerkte OB Michael Korwisi in seiner kurzen Eröffnungsrede zur neuen Legislaturperiode am Rande. Und dass der Wettstreit in Worten zur Demokratie gehöre. Die Akzeptanz eines Wahlergebnisses übrigens auch. Der OB wollte wohl die Größe beweisen, an der es CDU und FDP vor fünf Jahren mangelte: Die Koalition hatte ihn als Stadtrat, Anfang 50, umgehend abgewählt, als sich das Mehrheitsblatt wendete. Vollrath-Kühne muss jetzt „nur“ mit 65 Jahren gehen. Trotzdem hätte er den Abgang bekommen können, den er eigentlich verdient.

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