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Hessentag in Oberursel

Bahnen bieten Viertelstundentakt

Mit einer Million Besucher rechnen die Verantwortlichen des Hessentags in Oberursel. Und die sollen möglichst mit Bus und Bahn kommen. Dafür werden Sonderbusse und Fahrradanhänger eingesetzt.

Von Klaus Nissen

"Der Vorverkauf läuft wie geschmiert“, frohlockt Bürgermeister Hans-Georg Brum. Gut 100.000 Tickets für den Hessentag vom 10. bis 19. Juni seien schon vergeben. Brum rechnet mit einem Besucherrekord von mehr als einer Million Gäste. Kein Wunder, denn 3,5 Millionen Menschen können Oberursel binnen 30 Minuten erreichen.

Die Organisatoren hoffen, dass möglichst viele Besucher ihre Autos daheim lassen. Wer irgend kann, soll mit dem Fahrrad kommen. Etwa die Gäste aus dem Vordertaunus und aus den nördlichen Frankfurter Stadtteilen. Radler aus dem Hintertaunus können samstags, sonntags und am 11. Juni ab Weilburg, Weilrod und Schmitten den Weiltalbus mit seinem Fahrradanhänger nutzen und an der Hohemark aussteigen.

Die Bahnen sollen die meisten Besucher zum Hessentag bringen. Gut 200 Seiten stark wird der Ende Mai erscheinende Sonderfahrplan sein, verkündet RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. Dabei brauche man sich nur auf die frisch erneuerten und verlängerten Bahnsteige zu stellen: Im 15-Minuten-Takt verkehren die S5 und die U3 zwischen Frankfurt und Oberursel. Um 1.42 Uhr fährt die letzte S-Bahn gen Friedrichsdorf, um 1.48 Uhr die letzte Bahn nach Frankfurt.

Verbindung in die Wetterau

Die Taunusbahn setzt sich um ein Uhr nachts noch nach Brandoberndorf in Bewegung. Zwischen Usingen und Bad Homburg wird an den Wochenenden ein Halbstundentakt gelten. Auch die Bahnlinie 16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg wird für die Hessentagsbesucher aus der Wetterau verstärkt, so Ringat: Sie verkehrt sonntagvormittags mit einem zusätzlichen Zug und setzt um 23.24 Uhr ab Friedrichsdorf einen Spätzug nach Friedberg ein.

Lang- und Doppelzüge sollen die bei Großveranstaltungen besonders zahlreichen Besucher an- und abtransportieren. Im Bommersheimer Depot werden dafür eigens Waggons gehortet, berichtet Michael Budig von der Frankfurter Verkehrsgesellschaft VGF. Zusätzliches Sicherheitspersonal soll je nach Lage die vielen Bahnübergänge in der Stadt bewachen. Kreisbeigeordneter Uwe Kraft: Notfalls werde auf jedem laufenden Meter des Übergangs ein Aufpasser Acht geben, dass niemand vor den Zug gerät.

Dichten Takt und späte Fahrten bietet der RMV auch auf den Buslinien 251 (Nordwestzentrum-Steinbach-Kronberg), 252 (Rödelheim-Eschborn-Oberursel) und 261 (Königstein-Bad Homburg) an. Aus Hintertaunus-Orten kann man mit zusätzlichen Bussen der Linien 50 und 57 nach Oberursel reisen.

Unter www.rmv.de kann man ab Mitte Mai alle Fahrten und Ticketkombinationen studieren und kaufen.

Weitere Informationen dazu finden sich unter www.hessentag2011.de.

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