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Angelique Kerber ist als Botschafterin im Gespräch.

Bad Homburg

Ja zu Wimbledon in Bad Homburg

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Die Stadtverordneten stimmen mit breiter Mehrheit einem WTA-Turnier im Kurpark in Bad Homburg zu. Angelique Kerber ist als Botschafterin im Gespräch.

Ab dem kommenden Jahr wird der Weltcup-Tross der Tennis-Frauen für eine Woche Station in Bad Homburg machen. Das Stadtparlament hat am Donnerstag mit breiter Mehrheit den Plänen zugestimmt, im Kurpark ein Turnier der Women’s Tennis Association (WTA) auszurichten. Gegenstimmen gab es nur aus den Reihen der Grünen.

Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) sprach von einer „historischen Chance“. Er kann nun am heutigen Freitag die entsprechenden Verträge mit dem All England Lawn Tennis and Croquet Club (AELTC) unterzeichnen. Der Wimbledon-Veranstalter wird das Turnier zusammen mit der Agentur Perfect Match des einstigen Tennis-Profis Markus Günthardt und dem Management der deutschen Spitzenspielerin Angelique Kerber organisieren.

Die erste Auflage des Rasenturniers soll vom 20. bis 27. Juni 2020 ausgetragen werden – als direkte Vorbereitung für den Saisonhöhepunkt im englischen Wimbledon. Kerber selbst soll in Bad Homburg nicht nur als Spielerin antreten, sondern auch als Botschafterin fungieren.

Bis dahin gibt es aber noch eine Menge Arbeit zu erledigen. Der Center Court soll auf der bestehenden Anlage des TC Bad Homburg entstehen. Die beiden übrigen Wettkampfplätze sind außerhalb der TC-Anlage im Kurpark geplant. Darüber hinaus müssen noch zwei Ersatzplätze für den Tennisclub gebaut werden. Auf die Stadt kommen nach derzeitigen Berechnungen Kosten von 250 000 Euro zu. Das Land Hessen will sich mit 300 000 Euro beteiligen.

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