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Wildpinkeln kostet 20 Euro

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Von: Andrea Herzig

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Beim Laternenfest kontrolliert das Sicherheitspersonal Anstand, Lärm und Sperrzeiten. Je später der Abend ist, desto mehr Arebit haben die Sicherheitskräfte.

Die Stadt hat nach den Aufregungen über Wildpinkler beim vergangenen Laternenfest ein neues Sicherheitskonzept aufgelegt. Obwohl eigentlich nach Ansicht von Bürgermeister Krug nicht so viel beim Laternenfest passiert. „Der Alkohol halt“, schiebt er nach. Je später der Abend, desto mehr Arbeit für die Sicherheitskräfte. Alle zusammengenommen werden am kommenden Festwochenende 70 Männer und Frauen im Einsatz sein.

Neues Konzept

Neu ist eine Leitstelle auf der Feuerwache in der Dietigheimer Straße, bei der alle Fäden zusammenlaufen, auch die 110 ist „hier draufgeschaltet“, erklärt Krug die strategische Vernetzung von Landes- und Stadtpolizei, DRK und anderen Rettungsdiensten zur Sicherheit der Festbesucher. Eine Gruppe zum Beispiel schaut nach Kindern und Jugendlichen. Eine andere kontrolliert, ob die Budenbetreiber eine ordnungsgemäße Erlaubnis für ihre Angebot haben. Ein dritter Trupp überprüft den Lärm an bestimmten Stellen in der Innenstadt und lässt im Zweifel den Regler runterdrehen. In der Altstadt, wo die Stadt heuer neue Regeln aufgestellt hat, sind von mittags bis zur in diesem Jahr verkürzten Sperrstunde immer vier Leute unterwegs. Die Planen sind weg, Wildpinkler will hier keiner mehr sehen. Zur Peinlichkeit, erwischt zu werden, kommen 20 Euro Verwarnungsgeld. Sofort. Krug ist zuversichtlich, dass das neue Konzept Erfolg hat. Unter der Ritter-von-Marx-Brücke waren in den letzten Jahren einfach zu viele Menschen, „das geht auch aus Sicherheitsgründen nicht“, sagt Krug „Wenn da mal was passiert wäre...“ – Aber eigentlich passiert ja auch nichts.

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