Hochtaunus

Die Welt im Kochbuch

  • schließen

Die Leitstelle Integration hat den Integrationsbericht vorgelegt und plant ihr nächstes Projekt mit Migranten: Eine Sammlung mit Rezepten aus 21 Ländern.

Die Leiterin der Leitstelle Integration, Annette Goy, hat den Integrationsbericht des Hochtaunus-Kreises vorgelegt. Danach leben zurzeit etwa 4300 Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge im Hochtaunuskreis. Hauptherkunftsländer sind Syrien, Irak, Iran, Türkei und Afghanistan.

Der Kreistag hatte sich im Mai darauf verständigt, dass der Ausbau der Willkommens- und Anerkennungskultur zentrales Thema der Integrationspolitik sein soll. Verabschiedet wurde, das Leitbildes „Leben in Vielfalt im Hochtaunuskreis“ fortzuschreiben. In dem Leitbild sind verschiedene Handlungsfelder benannt, für die Arbeitsgruppen eingerichtet wurden. Ein Kernstück der Integrationsförderung sei die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, heißt es in einer Mitteilung des Kreises.

Seit 2014 würden Schulungen angeboten, die das Ziel haben, die interkulturellen Kompetenzen der Verwaltungsmitarbeiter zu stärken. 2017 und 2018 sind zehn Mitarbeitergruppen des Kommunalen Jobcenters Hochtaunus und anderer Verwaltungsbereiche geschult worden. Die zweite Interkulturelle Woche vom 14. September bis 28. September unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ sei ein Erfolg gewesen. Viele Kommunen, Flüchtlingsinitiativen, Arbeitskreise, Sozialträger und andere Institutionen hätten sich beteiligt und insgesamt 43 Veranstaltungen im gesamten Landkreis organisiert.

Nächstes Projekt ist ein Kochbuch, das die Leitstelle Integration herausgibt. Insgesamt sind Rezepte aus 21 Herkunftsländern von mehr als 20 Gruppierungen und Einzelpersonen zusammengetragen und mit vielen Informationen angereichert worden. Das Kochbuch erscheint in Kürze und ist über die Leitstelle zu beziehen. diu

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare