Bad Homburg

Thomas Cook belastet Amtsgericht

Mehr Arbeit durch Insolvenz.

Die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook beschäftigt das Bad Homburger Amtsgericht in einem Ausmaß, dass der reguläre Geschäftsbetrieb zeitweise nur eingeschränkt möglich ist. Dies gilt noch für den heutigen Mittwoch sowie für die Zeit von Montag bis Mittwoch, 10. bis 12. Februar.

Wie das Amtsgericht weiter mitteilt, bittet es Recht suchende Bürgerinnen und Bürger für diese Zeit darum, wenn möglich, von Besuchen abzusehen. Zur Begründung führt die Behörde an, dass in dieser Zeit in allen Abteilungen des Gerichts lediglich mit einer Kernbesetzung zur Aufrechterhaltung des Betriebes und Erledigungen dringender Angelegenheiten gearbeitet werde.

Anberaumte Gerichtstermine allerdings finden unverändert entsprechend der jeweils erfolgten Ladungen statt.

In den eingeschränkten Geschäftsbetriebszeiten führt das Gericht nach eigenen Angaben im Bad Homburger Kurhaus Gläubigerversammlungen zum Insolvenz-Verfahren der Thomas-Cook-Unternehmensgruppe durch. Die Versammlungen sind nicht öffentlich.

Das deutsche Reiseunternehmen Thomas Cook mit Stammsitz in Oberursel mit den Marken Neckermann Reisen, Air Marin, Thomas Cook Signature sowie weiteren Marken war in die Pleite der britischen Muttergesellschaft hineingezogen worden. Das Homburger Amtsgericht hatte Ende November das förmliche Insolvenzverfahren eröffnet.

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