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Stadt gegen Windkraftanlagen

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Von: Fabian Böker

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So wie hier in der Wetterau soll es bei Bad Homburg nicht aussehen, hofft der Magistrat.
So wie hier in der Wetterau soll es bei Bad Homburg nicht aussehen, hofft der Magistrat. © Rolf Oeser (Rolf Oeser)

Der Magistrat verweist auf ein Gutachten, das Vorkommen bedrohter Arten bestätigt.

Die Stadt Bad Homburg bleibt dabei, den Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main aufzufordern, zwei Vorrangflächen für Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm fallen zu lassen. In einer entsprechenden Stellungnahme des Magistrats weist dieser auf ein Gutachten hin, das bestätigt, dass bedrohte und geschützte Tierarten in den betroffenen Gebieten vorkommen.

Auf beiden Flächen seien der Rotmilan und der Schwarzstorch entdeckt worden. Dies stellt laut Magistrat ein Ausschlusskriterium dar.

Neben der fehlenden Rücksicht auf dieses Vorkommen kritisiert der Magistrat auch, dass die Folgen für das Weltkulturerbe Limes und die Erdbebenwarte auf dem Kleinen Feldberg falsch eingeschätzt worden seien.

Seine Stellungnahme wird der Magistrat im Rahmen der zweiten Offenlage des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien abgeben. Am 29. Juni steht sie zudem auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung.

Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) betont, er werde „dem Entwurf nur dann zustimmen können, wenn keine der beiden Flächen mehr in dem Plan enthalten ist“.

Konkret geht es um eine Fläche der Gemarkung Friedrichsdorf östlich der Saalburg (Nr. 5701) und um eine Fläche auf Bad Homburger Gemarkung am Ende der Elisabethenschneise (Nr. 5401).

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