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Sevilla, Paris, Bad Homburg

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Von: Fabian Böker

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Das Projekt Dance RheinMain wird in Bad Homburg weitere drei Jahre fortgesetzt. Die Stiftung Historischer Kurpark und die Kur- und Kongreß-GmbH holen unter der künstlerischen Leitung von Dieter Buroch zahlreiche internationale Tanz-Kompanien nach Bad Homburg.

Dass ein Tanz-Ensemble zwischen Auftritten in Sevilla, Paris und Budapest mal in Bad Homburg Halt macht, hätte sich Kurdirektor Ralf Wolter auch nicht träumen lassen. Nun ist es soweit, Grund ist die Reihe „Dance RheinMain“, die für weitere drei Jahre fortgesetzt wird.

Was im vergangenen Jahr als Experiment begann, „wird nun zum Projekt“, sagt Wolter. Die Stiftung Historischer Kurpark und die Kur- und Kongreß-GmbH holen unter der künstlerischen Leitung von Dieter Buroch zahlreiche internationale Tanz-Kompanien nach Bad Homburg.

Das Gastspiel im Kurtheater liefert am 28. Oktober die P.A.R.T.S. Foundation aus Belgien. Inszeniert wird das Stück „Re: Zeitung“ von der Choreographin Anne Teresa De Keersmaeker, die unter anderem Kompositionen von Bach einfließen lässt.

Am 11. Februar geht es weiter mit dem Auftritt des ebenfalls aus Belgien stammenden Ensembles Ultima Vet. Sie führen zwischen Stationen in Budapest und Sevilla „What the body does not remember“ in Bad Homburg auf. Verantwortlich zeigt sich in diesem Fall der belgische Künstler Wim Vandekeybus.

Kompanie Jant-Bi Jigeen aus dem Senegal

Der nächste Termin, den sich Tanzfreunde merken sollten, ist der 18. März. Dann gastiert die ausschließlich weibliche Kompanie Jant-Bi Jigeen aus dem Senegal in der Kurstadt. Ihr Stück „Afro-dites“ handelt von typischen Frauenthemen wie Handtaschen einerseits und von ihrer Lebenswirklichkeit mit Themen wie Diskriminierung und Tabuisierung von Vergewaltigung andererseits.

Am 8. Mai tritt das Nederlands Dans Theater 2 auf und präsentiert mit „Shutters Shut“, „Doze“ und „Sara Sara“ gleich drei Choreographien.

Den Abschluss bildet die Kibbutz Contemporary Dance Company aus Israel am 17. Oktober 2014.

Alle Aufführungen beginnen um 20 Uhr. Ralf Wolter und Dieter Buroch hoffen auf ähnliche Besucherzahlen wie in der Vorsaison, als im Schnitt etwa 500 Zuschauer kamen.

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