Der Runde Tisch kümmert sich um die Entwicklung des Einzelhandels in Bad Homburg. Bild: Monika Müller
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Der Runde Tisch kümmert sich um die Entwicklung des Einzelhandels in Bad Homburg. Bild: Monika Müller

Bad Homburg

Runder Tisch für Bad Homburger Innenstadt

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Die einzelnen Akteure sollen sich besser vernetzen, um die Situation für den Einzelhandel im Blick zu haben. Zwei jährliche Treffen sind geplant.

In Bad Homburg hat sich ein Runder Tisch mit dem Namen „Netzwerk Innenstadt“ gegründet. Ziel soll laut einer Mitteilung der Stadt sein, „im Einklang mit dem strategischen Gesamtkonzept des Citymanagements neue Potenziale für die Innenstadt zu erschließen“.

Die Situation in der Kurstadt sei noch besser als in anderen Städten, sagt der Oberbürgermeister. 

Hintergrund der Gründung ist der Wandel, in dem sich deutschlandweit viele Innenstädte befinden. Einerseits wird der zunehmende Online-Handel ein immer größeres Problem für die Geschäfte, andererseits üben auch Faktoren wie der demographische Wandel einen hohen Druck auf die Läden in den Städten aus.

„Die Ausgangslage in Bad Homburg ist im Vergleich zu anderen Städten zwar gut, dennoch ist für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Innenstadt eine enge Verzahnung der Funktionsträger aus Handel, Wirtschaft, Politik, Citymanagement, Stadtverwaltung und Immobilieneigentümern wichtig“, sagt Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU), der auch Schirmherr des Runden Tisches ist.

Durch diese Kommunikationsplattform soll es den Akteuren nun möglich sein, sich regelmäßig auszutauschen, hofft Citymanagerin Tatjana Baric.

Zwei Mal im Jahr soll sich die Runde treffen. Dabei werden dann unter anderem Themen wie „Flächen und Sortimente im Einzelhandel“, „Digitalisierung“ oder auch aktuelle Vorhaben wie das Tennisturnier im Kurpark besprochen.

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