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Radeln gegen Fahrtrichtung

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Vorschlag für die Kisseleffstraße

Bad Homburg - Radler können in der Innenstadt schon an diversen Stellen entgegen der Fahrtrichtungen in Einbahnstraßen fahren. Eine Ausnahme: die obere Kisseleffstraße. Einen entsprechenden Beschluss von 2019 hatte die Straßenverkehrsbehörde nicht umgesetzt. Die Umsetzung könne, so argumentiert die Verwaltung, nur unter Wegfall der zweiten Fahrspur an der Einmündung zur Promenade erfolgen. Dies hätte Auswirkungen - sprich Rückstau - auf den gesamten innerstädtischen Verkehrsfluss und die Verkehrsströme zu den ansässigen Parkhäusern. Im Oktober 2021 hat sich der Mobilitätsausschuss erneut dafür ausgesprochen, eine Freigabe zwischen Louisenstraße und Kaiser-Friedrich-Promenade für Radfahrer entgegen der Einbahnstraßen-Fahrtrichtung prüfen zu lassen. Und wie die Politik nun bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung von Bürgermeister Dr. Oliver Jedynak (CDU) erfuhr, sei die Prüfung weit vorangeschritten.

So sei eine Verkehrsführung von der unteren Kisseleffstraße, also aus Richtung Kaiser-Wilhelms-Bad, und auf der Promenade aus Richtung Kurhaus kommend offenbar möglich, die Ampel könne entsprechend eingestellt werden. Ein direktes Linksabbiegen aus Richtung Steigenberger wird wohl nicht umsetzbar sein. Man wolle nun die Betreiber der beiden Einkaufszentren, deren Tiefgaragen über die Kisseleffstraße angebunden sind, für die Planung mit ins Boot holen. „Anfang kommenden Jahres werden wir ein Ergebnis der Prüfung haben“, verspricht Jedynak. hko

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