Bad Homburg

Notfallhilfe aus der Dose in Bad Homburg

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Für alle gibt es jetzt kostenlos die Notfalldosen im Rathaus.

Immer mehr Menschen bewahren zu Hause einen Notfall- und Impfpass, einen Medikamentenplan oder eine Patientenverfügung auf. Nur ist es für Retter oder Familienangehörige im Ernstfall unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden. Dafür gibt es die Notfalldose. „Retter finden sofort die persönlichen Notfalldaten“, erklärt Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor (SPD) das Prinzip.

In der grün-weißen Dose befindet sich ein Notfall-Infoblatt, in das man alle wichtigen Informationen zum jeweiligen Gesundheitszustand, zu Allergien, benötigten Medikamenten, Kontaktpersonen, behandelnden Ärzten, wichtigen Dokumenten und anderen Einzelheiten eintragen kann. Außerdem sind darin zwei Aufkleber enthalten; einen davon klebt man von innen an die Wohnungstüre, den zweiten Aufkleber klebt man von außen an die Kühlschranktür. So kann beispielsweise ein Sanitäter, der die Wohnung einer hilfsbedürftigen Person betritt, sofort erkennen, dass es im Kühlschrank wichtige und für den Patienten eventuell lebensnotwendige Informationen gibt.

Warum im Kühlschrank, werden sich einige fragen. Die Antwort ist einfach: 99,9 Prozent aller Haushalte besitzen einen Kühlschrank. Daher ist das ein guter Aufbewahrungsort für die Notfalldose. Die Notfalldose im Kühlschrank ist nicht vom Streik der Elektronik oder einem anderen Haken abhängig. Man benötigt auch keine Batterie oder einen Akku, um sie zu aktivieren. Ein Update kann man jederzeit selbst mit dem Kugelschreiber vornehmen. „Wichtig ist, dass man das Notfall-Infoblatt auch ausfüllt“, sagt Sabine Schmidt von der Servicestelle „Älter werden“. kek

Die Notfalldoseist kostenlos im Rathaus bei der Servicestelle „Älter werden“ oder der „Beratungsstelle für Menschen mit Beeinträchtigung“ erhältlich.

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