Bad Homburg

Neue Bäume am Bad Homburger Schloss

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Im Schlossgarten von Bad Homburg steht in dieser Woche eine große Pflanzaktion an. Dabei werden auch Tausende Tulpenzwiebeln gesetzt.

In dieser Woche werden im Schlossgarten neue Bäume gesetzt. Dabei wird, so Gartenmeister Peter Vornholt, darauf geachtet, dass diese hitzeverträglicher als ähnliche Gehölze sind, aber weiterhin das in Jahrhunderten geprägte Aussehen des Parks bewahren. Darum setzt man beim Schloss auf ungarische Eichen (Quercus frainetto) und orientalische Fichten (Picea orientalis).

Die orientalischen Fichten sollen künftig den Charakter des Standortes als „Lusthain“ verstärken, heißt es. Gerade mit den Fichten, deren Heimat Südosteuropa ist, habe die Schlossgärtnerei in der Vergangenheit in Bezug auf Hitzestress gute Erfahrungen gemacht.

Große Exemplare dieser Gattung wachsen bereits an anderen Stellen im unteren Schlosspark. Vornholt zufolge seien sie schon seit mindestens 50 Jahren nachgewiesen.

Die insgesamt sechs ungarischen Eichen werden auf Empfehlung unter anderem des Wissenschaftlichen Gartens der Goethe-Universität Frankfurt gepflanzt.

Neben den Bäumen werden auch auf den Schmuckbeeten des Obergartens Tausende Tulpenzwiebeln gepflanzt. Die so genannten Geophyten bringt die Schlossgärtnerei wie auch in den vergangenen Jahren schon zum Verwildern auf den Wiesen ein. 

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