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Musikfestival für die Jugend

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Drei Varianten möglich

Bad Homburg - Vom Stadtparlament hatte die Stadtverwaltung die Aufgabe erhalten, Kurzkonzepte für ein Jugendmusikfestival auszuarbeiten. Dieses wird Homburgs Sozialdezernentin Lucia Lewalter-Schoor (SPD) kommenden Dienstag in der nächsten Sitzung des Jugend-, Sozial- und Integrationsausschusses vorstellen.

Als Beispiel wird ein dreitägiges kommerzielles Musikfestival eines gewerblichen Veranstalters genannt, wie es etwa in Gießen stattfindet. Nach Angaben des Veranstalters waren an zwei Veranstaltungstagen jeweils mehr als 3000 Besucher da. Tickets kosteten zwischen 50 und 130 Euro.

Würde man so etwas in Bad Homburg planen und mit einem professionellen Veranstalter 1500 Interessierte oder mehr anlocken wollen, würden auf die Stadt laut Schätzung der Kur- und Kongress GmbH Kosten von mindestens 50 000 Euro zukommen. Besuchertickets würden um die 40 Euro kosten.

Variante 2 wäre ein ein- oder mehrtägiges Open-air-Festival mit Beteiligung von Jugendbeirat, Initiativgruppen der Schulen, Jugendkulturtreffs E-Werk und Vereinen. 500 Gäste könnte dieses anziehen - und würde die gleichen Kosten aufwerfen. Die Tickets wären aber preiswerter.

Eine dritte Variante, die von der Verwaltung ausgearbeitet worden ist, mit bis zu 400 Besuchern im E-Werk plus Outdoor-Bühne an zwei Tagen könnte mit regionalen Interpreten stattfinden. Federführend wäre der (bestehende) Fachdienst Kinder- und Jugendförderung, unterstützt von der Kur. Hier werden die Kosten auf 12 000 Euro geschätzt. Der Zugang wäre kostenfrei.

Das Fazit: Die Durchführung eines solchen gewerblichen Angebots sei möglich, Haushaltsmittel seien dafür aber nicht eingeplant; sie müssten zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. „Durch die angespannte Haushaltslage sind wir aber aufgefordert, keine neuen Projekte zu initiieren.“ ahi

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