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Besonders gut können die Boliden in der Fußgängerzone Louisenstraße begutachtet werden.

Bad Homburg

Im Monte-Carlo-Fieber

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Knapp 30 Teams starten im Februar bei der Rallye Monte Carlo Historique. Ab Bad Homburg sind mehr als 1000 Kilometer zurückzulegen, ehe das monegassische Ziel erreicht wird.

Klassische Rallyefahrzeuge, deren Typen schon zwischen 1955 und 1980 die Rallye Monte Carlo absolviert hatten, kommen Anfang Februar in die Kurstadt. Ihre Piloten nehmen von hier aus die „kleine Schwester“, die Rallye Monte Carlo Historique, in Angriff. Bad Homburg ist auch bei der 22. Auflage deutscher Startort.

Wie die Stadt mitgeteilt hat, nehmen die Boliden am Freitag, 1. Februar, ab 12 Uhr zunächst Aufstellung in der Fußgängerzone Louisenstraße, sodass sie von den Rallyefans begutachtet werden können. Ein guter Beobachtungsposten ist laut Stadt auch die Centralgarage im Niederstedter Weg, in der am Donnerstagnachmittag und Freitagvormittag die technische Abnahme stattfindet.

Um 14 Uhr senkt sich dann zum ersten Mal die Flagge an der Startrampe vor dem Kurhaus. Ein Automobilexperte stellt die Fahrzeuge und ihre Besatzungen vor, die im Minutentakt auf die mehr als 1000 Kilometer lange Anfahrtsetappe nach Monte Carlo geschickt werden. Danach müssen sie in den französischen Seealpen dutzende Wertungsprüfungen bestehen.

In Bad Homburg starten knapp 30 Teams, darunter viele Norweger. Oslo fällt als Startort diesmal weg, dafür zählen Athen und Mailand zu den sieben Sternfahrt-Orten.

Wieder dabei in Bad Homburg ist als einer der prominenten Automobilisten der Norweger Monty Karlan, der in der Gesamtplatzierung der „Historique“ fünf Mal unter den ersten Drei zu finden war und sie 2004 auch gewann. Er sitzt erneut auf dem Beifahrersitz des Porsche 911 SC neben dem „alten Rallyefuchs“ Valter Jensen (Startnummer 54). Mathias Waldegard tritt in die Fußstapfen seines 2014 verstorbenen Vaters Björn, der 40 Jahre lang erfolgreich im Rallyesport agierte. Der Schwede fährt, wie früher mit dem Vater, einen Porsche 911, auf dem die Startnummer 37 steht. Aus Deutschland ist unter anderem Michael Stoschek dabei, der 2006 die historische Rallye-Europameisterschaft gewann. Und auch ein Lokalmatador tritt an: Karsten Wohlenberg aus Königstein – in einem 1971er Lancia Fulvia Coupé. Wohlenberg fuhr bei der „Historique“ des vergangenen Jahres auf den 18. Platz, bei weit über 300 Teilnehmern ein fulminantes Ergebnis, heißt es in der Pressemeldung der Stadt. 

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