Das Stadtarchiv residiert seit 2017 in der Villa Wertheimber.

Bad Homburg

Stadtarchiv Bad Homburg: Mehr Nutzer im Lesesaal

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Das Stadtarchiv Bad Homburg legt seinen Tätigkeitsbericht für zwei Jahre vor. Daraus geht hervor, dass das Interesse an der Arbeit der Einrichtung steigt.

Das Bad Homburger Stadtarchiv hat seinen Tätigkeitsbericht für die Jahre 2017 und 2018 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass das Interesse an der Arbeit der Einrichtung, die seit 2017 in der Villa Wertheimber eine neue Heimat gefunden hat, steigt.

Gab es 2017 noch 712 Besucher im Lesesaal, lag die Zahl im Folgejahr schon bei 875. Auch bei den Anfragen und Recherchen ist ein Zuwachs zu verzeichnen: von 245 auf 280.

Das nächste Sommerfest findet am 18. Mai von 14 bis 19 Uhr statt. Das Thema: Geschichte der Feuerwehr.

In den Räumlichkeiten des Stadtarchivs im Gustavsgarten fanden auch diverse Veranstaltungen statt seit dem Einzug des Stadtarchivs. So gab es nach der Eröffnungsfeier ein Sommerfest, elf Vorträge, zwei Stöbertage, eine Exkursion, zehn Führungen durch die Villa und das Archiv, vier Wanderungen in der Reihe „Geschichte am Wegesrand“, zwei Teilnahmen an der Kulturnacht sowie sechs Veranstaltungen für Kinder. 2017 nahmen an den Terminen 1592 Menschen teil, 2018 waren es 1635.

Ebenfalls höher ist die Zahl bei den Ankäufen durch die Bibliothek, sie lag 2018 bei 352 (2017: 202). Gleich geblieben ist die dagegen bei den Ankäufen von Archivalien; davon gab es jeweils 67.

Hier im Gustavsgarten ist das Gedächtnis der Stadtgeschichte.

Generell hat das Team des Stadtarchivs, das aus sieben Mitarbeitern besteht, vier wesentliche Aufgabenbereiche: die Überlieferungsbildung durch Bewertung und Übernahme von Unterlagen, den Erhalt und die Sicherung von Originalen durch fachgerechte Aufbewahrung, die Vermittlung des Archivguts und der darin enthaltenen Informationen durch eine aktive, zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nutzbarmachung des Archivs durch die Katalogisierung der Bestände.

Die digitale Form dieser Katalogisierung war einer der Schwerpunkte im Jahr 2018, wie Leiterin Astrid Krüger erläutert. Aktuell finden sich 42 016 Datensätze in der Datenbank, davon 34 304 im Online-Findbuch, in dem bereits 5452 Scans einsehbar sind. 

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