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Die Telefonzelle war ein Geschenk der Partnerstadt Exeter.

Bad Homburg

Lesestoff aus der Telefonzelle in Bad Homburg

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Aus der roten Telefonzelle vor dem Kurhaus ist ein öffentlicher Bücherschrank geworden.

Einst kam sie als Geschenk der Partnerstadt Exeter nach Bad Homburg: die rote Telefonzelle vor dem Kurhaus. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft wurde sie am 12. Mai 1990 aufgestellt – und diente seitdem dazu, dass Passanten dort telefonieren konnten. Doch seit 2018 funktionierte die Zelle nicht mehr. Nun hat sie eine neue Bestimmung.

Fortan wird sie als Bücherschrank dienen. Für 2500 Euro hat die Stadt den Umbau im Herbst begonnen und nun abgeschlossen.

Das Prinzip eines Bücherschranks ist simpel: Bürger können aus diesem öffentlich zugänglichen Ort Bücher entnehmen – und „im Gegenzug können die Bürger auch Bücher in das Regal stellen, die sie nicht mehr brauchen“, so Kurdirektor Holger Reuter. Es entsteht also eine „kostenlose Freiluft-Bibliothek“, wie es die Stadt nennt.

Von der gibt es bereits eine in Dornholzhausen, seit 2017. In Kirdorf (Bushaltestelle „Kirdorfer Kreuz“) und Ober-Erlenbach (an der Bäckerei Freimuth) wurden Ende des vergangenen Jahres zwei Schränke errichtet, für jeweils 3000 Euro. Hinzu kommen öffentliche Bücherregale in der Englischen Kirche und im Stadtbüro im Rathaus.

In Ober-Eschbach und im Bezirk Berliner Siedlung/Gartenfeld sollen weitere Bücherschränke folgen. 

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