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Kritik am Eintrittsgeld

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Von: Kerstin Klamroth

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Die Grünen rügen die Gebühr für Begleitpersonen im Seedammbad.

Nachbesserung bei der Preisgestaltung des Seedammbades haben die Grünen gefordert. Ihnen geht es vor allem um Begleitpersonen für Schwerstbehinderte. Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Alexander Unrat mitteilt, hatte sich ein schwerstbehinderter Mensch an den Ortsverband der Partei gewandt. Er ist auf eine Begleitperson angewiesen, dies ist auch in seinem Behindertenausweis notiert.

Er habe im Seedammbad den ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 Euro gezahlt. Die Begleitperson musste den gleichen Betrag bezahlen. Beide zusammen kamen damit auf einen Gesamtbetrag von 7 Euro für zwei Stunden Schwimmen. Die Begleitperson hatte jedoch keine Schwimmsachen dabei und war nur anwesend, um der Person mit der Behinderung in der Umkleidekabine zu helfen und sie zum Schwimmbecken zu führen. Heikel an dieser Sache sei, dass eine normale Tageskarte für zwei Stunden Schwimmen 5 Euro kostet, sagen die Grünen. Damit habe die betroffene Person zwei Euro mehr bezahlen müssen als der Normalzahler. „Dies ist nicht sozialgerecht. Eine Person, die von einer anderen begleitet wird, um in einem vertrauten Umfeld Hilfe zu bekommen, darf dafür nicht bestraft werden“, so Unrath. Er fragt: „Wieso muss die Person, die Hilfe benötigt, mehr zahlen als der Normalbezahler?“ Laut Informationen der Grünen müssten in anderen Schwimmbädern, zum Beispiel in Frankfurt, Oberursel, Friedrichsdorf und Bad Vilbel, die Begleitpersonen keine Eintrittsgelder zahlen. „Diese Selbstverständlichkeiten wollen wir auch in Bad Homburg umgesetzt haben. Deswegen werden wir in den nötigen Fachgremien auf eine Nachbesserung drängen. Hier haben die Verantwortlichen einen Fehler gemacht, der schnellstmöglich korrigiert werden muss“, sagt Unrath. kek

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