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Schüler im Klassenraum (Symbolfoto).

Hochtaunuskreis

Kleine Klimaexperten

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Das Umweltprojekt an Grundschulen im Hochtaunuskreis wird fortgesetzt. Die Pilotphase sei mit großem Erfolg abgeschlossen worden, sagt Landrat Ulrich Krebs.

Der Hochtaunuskreis unterstützt auch im Jahr 2019 das Projekt „Klimaexperten im Hochtaunuskreis“. Dabei geht es um eine gewichtige Thematik: Wie vermittelt man in der Grundschule am besten Themen wie Energiesparen und Klimaschutz, um die Kinder schon frühzeitig zu sensibilisieren?

„Nachdem das Projekt im vergangen Jahr so gut bei den Kindern in den Grundschulen angekommen ist, und das Feedback aus den Schulen durchweg positiv war, stand für uns eine Förderung schnell fest“, sagt Schuldezernent und Landrat Ulrich Krebs (CDU). Der Kreis stellt dafür 5000 Euro zur Verfügung.

Die Beratungsstelle für ökologische Bildung mit Sitz an der Humboldtschule in Bad Homburg wurde laut Mitteilung des Kreises vom hessischen Kultusministerium beauftragt, dazu ein überzeugendes Konzept zu entwickeln und das Projekt für eine nachhaltige Entwicklung zu betreuen. Die beauftragte Stelle ist zugleich auch Ansprechpartner für Schulen, die eine Auszeichnung „Umweltschule Hessen“ anstreben.

Nach erfolgreich abgeschlossenen Pilotphase mit drei Schulen im vergangenen Schuljahr 2017/2018 (Grundschule Mitte, Ketteler-Francke-Schule, Grundschule Köppern) kamen für das Schuljahr 2018/2019 zwei weitere Grundschulen (Grundschule im Weiltal, Grundschule im Eschbachtal) sowie eine weiterführende Schule (Helmut-Schmidt-Schule) dazu, an denen das Projekt etabliert wird.

Inzwischen stelle das Thema im Unterricht ein bewährtes Konzept im Rahmen der Klimabildung des Landes Hessen dar, und auf das Projektteam wartet viel Arbeit, teilt der Kreis mit. „Damit die sinnvolle und nachhaltige Arbeit fortgesetzt werden kann, ist auf der einen Seite natürlich das Interesse der Schulen notwendig, andererseits stellt es auch eine finanzielle Herausforderung dar“, sagt Ulrich Krebs und fügt hinzu: „Wir hoffen, dass sich die Unterrichtseinheiten der Klimaexperten an den Schulen im Kreis im Schulunterricht nachhaltig verfestigt und jährlich in den Klassen durchgeführt wird.“

Neben der Schule hat das Projekt laut Pressemitteilung einen zweiten positiven Effekt: Die Schülerinnen und Schüler nehmen als kleine Multiplikatoren das Erlernte mit nach Hause und werde dort bestimmt in Zukunft auch hier für eine Sensibilisierung sorgen, wie man mit Energie und Klima gut umgeht. 

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