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Kita-Projekt soll noch bleiben

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Für Kinder ohne festen Platz

Bad Homburg - Vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordneten soll das Projekt „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ in der Louisenstraße vorgeführt werden - zumindest im kommenden Jahr. Diesen Beschlussvorschlag machte nun der Sozialausschuss.

Im Obergeschoss eines Geschäftshauses können seit dem Frühjahr 2019 Kinder, die keinen festen Betreuungsplatz bekommen haben, zumindest für ein paar Stunden die Woche betreut werden, damit die Eltern Zeitfenster für Besorgungen, Haushalt oder den Gang zum Amt haben. Insgesamt können dort 15 Kinder gleichzeitig in einer Gruppe betreut werden. Das Angebot läuft in Kooperation mit der Caritas, die Finanzierung läuft derzeit über ein Förderprogramm des Bundes mit Eigenanteil der Stadt, die 2020 rund 35 Prozent der Kosten übernommen hatte. Das Bundesprogramm zur Förderung läuft Ende dieses Jahres aus, so dass die Stadt die Kosten kommenden Jahres - avisiert sind 80 700 Euro - alleine übernehmen wird.

Ende 2023 soll die Finanzierung auslaufen und damit auch das Projekt enden, da die regulären Betreuungskapazitäten in der Stadt derzeit massiv erweitert werden. Mit der Inbetriebnahme der neuen Kitas solle die Integration der von Zugangsschwierigkeiten betroffenen Kinder in regulären Einrichtungen möglich sein. Eine Fortführung über Dezember kommenden Jahres hinaus komme daher, so heißt es im Beschlussvorschlag, „lediglich in Betracht, wenn bis dato die angedachten Neubauten von Kindertagesstätten nicht wie geplant fertiggestellt sind.“ Dabei stellt die Verwaltung die Vorzüge des Puffers heraus. Denn „geschuldet dem Fachkräftemangel und der schwierigen Lage der Baumittelbeschaffung ist mit Verschiebungen geplanter Eröffnungen zu rechnen“. hko

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