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Baugenossenschaft zu Homburg

Der Keller bleibt nass

Junge Familie zieht nun aus.

Ein Hotel sollte die Alternative sein. Doch es kam anders. Am vierten Advent hatte die FR über den Streit der jungen Familie Becker mit der gemeinnützigen Baugenossenschaft zu Homburg von 1900 berichtet. Die hatte den Beckers gekündigt, weil sie wegen ihres extrem nassen Kellers die Miete gemindert hatten.

Noch an diesem Tag bot die Genossenschaft Ralf, Anke und dem 16 Monate alten Jakob Becker an, aus dem feuchten Haus in ein Hotel zu ziehen. Die Familie bezog aber ein privates Ausweichquartier: „Wir kampierten bei meinen Eltern in einem Zimmer“, so der 43-jährige Ralf Becker. An der Goldgrubenstraße habe eine Firma derweil versucht, das Wasser einzudämmen. Vergeblich. „Inzwischen steht wieder Wasser im Keller“. Er ist nach oben offen.

Ein Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft haben die Beckers wegen Hausfriedensbruchs angezeigt, weil es ohne Voranmeldung den Keller besichtigt habe. Die Beckers wiederum erhielten Klage-Androhungen wegen Rufschädigung, weil sie den Architekten und den Gasinstallateur kritisiert hatten. Die Auseinandersetzungen werden fortgeführt, während Familie Becker zum 15. Januar eine andere Wohnung bezieht – ohne Genossenschaft. (nes.)

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