Bad Homburg

Investition in Schulen

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Der Hochtaunuskreis hält den Spitzenplatz bei einer GEW-Studie. Pro Jahr und Schüler gibt er 1299 Euro aus.

In einer hessenweiten Studie der Landkreise und kreisfreien Städte der Lehrergewerkschaft GEW hat der Hochtaunuskreis nach eigenen Angaben einen Spitzenwert erreicht. Die Sonderauswertung hat das Hessische Statistische Landesamt im Auftrag der GEW Hessen durchgeführt, um die Entwicklung der Bauinvestitionen und der Instandhaltungsausgaben für alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte betrachten zu können.

Demnach hat der Kreis pro Jahr und Schüler fünfmal so viel Geld in Bau und Erhalt seiner Schulen gesteckt wie andere Schulträger, die am Ende der Liste stehen.

Laut GEW-Studie gab der Hochtaunuskreis durchschnittlich pro Jahr und Schüler 1 299 Euro für Schulbau und -sanierung aus. Kassel dagegen beispielsweise nur 246 Euro.

„Gute Schulen sind die beste Voraussetzung für eine moderne, erfolgreiche Pädagogik “, sagt Landrat und Schuldezernent Ulrich Krebs (CDU). Wichtig sei hierbei, den gesamten Hochtaunuskreis im Blick zu behalten. Folglich müsse immer ein Ausgleich zwischen dem wirtschaftsstarken Vordertaunus und den ländlicheren Gebieten hinter dem Taunuskamm geschaffen werden. Die GEW verwies aber auch darauf, dass keinerlei Angaben über den Zustand der Gebäude bekannt gewesen seien. 

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