Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bad Homburg

Bad Homburg Conferences zu KI

  • Torsten Weigelt
    VonTorsten Weigelt
    schließen

Die Bad Homburg Conferences befassen sich drei Tage lang mit Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz. Besucher können mit den Experten diskutieren.

Wenn es darum geht, wo Einbrecher als nächstes zuschlagen, setzt die hessische Polizei nicht mehr auf das Bauchgefühl ihrer Ermittler, sondern auf Künstliche Intelligenz (KI). Algorithmen identifizierten die Gegenden, in denen die Wahrscheinlichkeit von Einbrüchen am höchsten ist, erklärt der Jura-Professor Christoph Burchard.

Er wird am nächsten Freitag die Podiumsdiskussion „Künstliche Intelligenz in der Polizeiarbeit“ moderieren, an der unter anderen Kriminalhauptkommissar Christoph Lange vom Landeskriminalamt teilnimmt. Sie ist Teil der diesjährigen Bad Homburg Conferences, zu der das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität von Donnerstag bis Samstag, 19. bis 21. September, in seine Räume in Bad Homburg, Am Wingertsberg 4, einlädt.

Das Thema der von Kolleg und Stadt gemeinsam ausgerichteten Veranstaltung lautet „Künstliche Intelligenz - Wie können wir Algorithmen vertrauen?“ Der Einsatz von Algorithmen berühre „unmittelbar unsere Gesellschaftsordnung“, betont Burchard. Auf der einen Seite gebe es Verheißungen von wirtschaftlichem Aufschwung, gerechteren Entscheidungen und der Entlastung von Alltagsroutine, auf der anderen stünden dem Ängste vor Arbeitsplatzverlust, Überwachung oder Fremdbestimmung gegenüber.

Ziel der Conferences sei ein Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, sagt der Direktor des Forschungskollegs, Matthias Lutz-Bachmann. Die Besucher seien ausdrücklich aufgefordert, sich in die Diskussionen einzuschalten.

Eröffnet werden die Bad Homburg Conferences am Donnerstag um 19 Uhr unter anderem von Hessens neuer Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos). Am Freitag stehen von 11 bis 18.30 Uhr drei Podiumsdiskussionen auf dem Programm, und am Samstag gibt es von 10 bis 14 Uhr einen weiteren Vortrag und ein Abschlusspodium, an dem unter anderen der Hirnforscher Wolf Singer teilnimmt.  

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare