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Ein Tennisschläger mit Bällen.

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Bad Homburg: Wende bei Tennis-Plänen

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Die Stadt Bad Homburg hofft weiterhin auf den Zuschlag für ein Wimbledon-Vorbereitungsturnier. Was die nötigen Ersatzplätze betrifft, reagiert sie jedoch auf den Anwohner-Protest.

Sollte Bad Homburg tatsächlich Austragungsort eines Damen-Vorbereitungsturniers für Wimbledon werden, entstehen die nötigen Ausgleichsplätze nicht, wie ursprünglich geplant, auf dem begrünten Dach des Spielcasino-Parkhauses. Diese Idee sei „endgültig vom Tisch“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Stattdessen müssten die Vereinsspieler des Tennisclubs (TC) im kommenden Jahr auf bereits vorhandene Plätze im Stadtgebiet ausweichen. Für 2021 sollen dann auf dem Parkplatz vor dem TC-Gelände am Kurpark zwei neue Sandplätze entstehen, die mit einer Traglufthalle überbaut werden können.

Das ist das Ergebnis von Gesprächen, die Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) und Kurdirektor Holger Reuter mit Anliegern des Weinbergswegs und Bewohnern des Tatjana-Gerdes-Hauses geführt haben. Diese hatten sich massiv beschwert, nachdem die Pläne mit dem Casino-Parkhaus bekannt geworden waren.

Die Stadt und die Perfect Match GmbH des einstigen Tennis-Profis Markus Günthardt wollen vom kommenden Jahr an in Bad Homburg ein Frauen-Tennis-Turnier für die Weltelite etablieren. Bei der Womens Tennis Association (WTA) gebe es auch Sympathien für das Vorhaben, teilt Rathaussprecher Andreas Möring mit. Unterschrieben sei aber noch nichts. Um das Turnier ausrichten zu können, müsste die Anlage des TC Bad Homburg umgebaut werden. Für die dabei wegfallenden Spielflächen sind zwei Ersatzplätze nötig.  

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