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Die Stadt Bad Homburg will wissen, welche Fledermausarten hier leben. Bild: epd

Bad Homburg

Bad Homburg: Stadt ortet Fledermäuse

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Zwei Bestände im Stadtwald werden untersucht. Einige Tiere werden dabei mit Sendern versehen.

Die Stadt Bad Homburg untersucht – wie auch schon im Vorjahr – die Population von Fledermäusen in zwei alten Waldbeständen im Stadtwald. Dabei sind die Waldgebiete, die jetzt untersucht werden, aus Gründen des Naturschutzes als dauerhafte Flächenstilllegung ausgewiesen, wie die Stadt mitteilte. Das heißt konkret, dass in diesen Beständen in Zukunft auf jedwede Form der Holznutzung verzichtet wird.

In einem dieser Bestände wurden in den vergangenen Jahren fünf der sechs in Hessen vorkommenden Spechtarten festgestellt. Deren Höhlen dienen aber auch Fledermäusen als Quartier.

In den stillgelegten Waldbereichen finden sich zudem große Vorkommen unterschiedlicher Insektenarten. Weil sich Fledermäuse wiederum von Insekten ernähren, sind diese Waldbereiche besonders wertvolle Naturrefugien. Durch die Untersuchung soll der besondere Wert der Bestände für den Naturschutz dokumentiert werden.

Dabei werden nachts im späten Frühjahr und im Sommer Geräte zum Einsatz kommen, die den Orientierungsschall von Fledermäusen aufnehmen, um das Artenspektrum zu erfassen. Mit großen Netzen werden die Tiere gefangen, um sie zweifelsfrei zu bestimmen und einzelne Fledermäuse mit kleinen Sendern zu versehen. 

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